blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNews

Fehler gefunden?

Jetzt melden

USA

US-Häftling von Erschiessungskommando hingerichtet

dpatopbilder - Ein Leichenwagen verlässt das Gefängnis in South Carolina nach der Hinrichtung des Häftlings Brad Sigmon. Foto: Chris Carlson/AP/dpa

dpatopbilder - Ein Leichenwagen verlässt das Gefängnis in South Carolina nach der Hinrichtung des Häftlings Brad Sigmon. Foto: Chris Carlson/AP/dpa

Keystone

Es war der schnelle Tod, den er selbst gewählt hatte. Erstmals seit 15 Jahren ist in den USA ein Häftling durch ein Erschiessungskommando hingerichtet worden. Um 18.05 Uhr (Ortszeit) eröffneten drei Freiwillige das Feuer auf den 67 Jahre alten Brad Sigmon aus Greenville im Bundesstaat South Carolina. Um 18.08 Uhr erklärte ein Arzt ihn für tot, wie die Behörden mitteilten.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

08.03.2025, 04:06

Der verurteilte Mörder hatte sich nach Angaben seines Anwalts selbst für das Erschiessungskommando entschieden, da er der tödlichen Injektion nicht getraut habe. Sigmon habe befürchtet, dabei zu lange leiden zu müssen, hatte sein Anwalt der Zeitung «Greenville News» zufolge erklärt.

Für brutale Morde verurteilt

Sigmon hatte gestanden, im Jahr 2001 die Eltern seiner Ex-Freundin in deren Haus mit einem Baseballschläger getötet zu haben. Die beiden hätten sich damals in verschiedenen Räumen aufgehalten und er sei immer wieder hin- und hergelaufen, um sie totzuschlagen, berichtete der Sender CBS. Zudem hatte Sigmon demnach seine Ex-Freundin entführt in der Absicht, sie ebenfalls zu ermorden. Sie konnte jedoch entkommen. CBS zitierte sein Eingeständnis: «Ich konnte sie nicht haben, und ich wollte nicht, dass jemand anders sie hat.»

Ein Versuch der Anwälte, die Hinrichtung über das Oberste Gericht der USA zu stoppen, war wenige Stunden zuvor gescheitert. Auch der Gouverneur des Bundesstaates lehnte ein Eingreifen ab.

In der Hinrichtungszelle in dem Gefängnis in Columbia, der Hauptstadt des Bundesstaates, wurde der 67-Jährige nach Angaben von Zeugen auf einem Stuhl festgezurrt. Eine schwarze Kapuze wurde ihm über den Kopf gestülpt. Ein Zeuge schilderte, das Herz des Todeskandidaten sei als Ziel markiert gewesen.

Angehörige der Opfer schauten zu

Die drei Freiwilligen feuerten den Angaben zufolge durch Schlitze in der Wand. Bei der Hinrichtung anwesend waren Angehörige der Opfer, Sigmons Anwalt und einige Medienvertreter. In seinem letzten Wort rief Sigmon nach Angaben der Gefängnisbehörde zur Abschaffung der Todesstrafe auf.

South Carolina hatte nach Informationen des Death Penalty Information Centers 2021 die Möglichkeit einer Hinrichtung durch ein Erschiessungskommando wieder eingeführt, bisher aber niemanden auf diese Weise hingerichtet. In der Vergangenheit sei diese Hinrichtungsmethode zum Teil auch genutzt worden, weil der Bundesstaat keine Medikamente für die tödlichen Injektionen bekommen konnte. Neben diesen beide Hinrichtungsarten gibt es in South Carolina noch den elektrischen Stuhl.

Fünf Bundesstaaten mit Erschiessungskommandos

Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation erlauben ausser South Carolina noch die Bundesstaaten Idaho, Mississippi, Oklahoma und Utah Hinrichtungen durch Erschiessungskommandos. Die letzte derartige Hinrichtung fand demnach 2010 in Utah statt. Insgesamt sind in diesem Jahr den Angaben zufolge noch 13 weitere Exekutionen geplant.

Mehr zum Thema

Aktuell

USA: Drogenboss «El Mayo» zu lebenslanger Haft verurteilt

USA

Nach Tod von US-Soldaten: Trump droht Iran mit Rache

Politik

Nicaraguas Präsident will keine Wahlen mehr zulassen

Grossbritannien

Neuer britischer Premier kündigt massive Veränderungen an

Meistgelesen

1Embolo bricht zehn Tage nach dem Platzverweis und WM-Aus sein Schweigen
2FIFA leitet nach WM-Final Verfahren gegen Argentinien ein
3Für diese Swatch-Uhr müssen Kunden lernen und Prüfungen bestehen
4Andy Egli: «Mit diesem Schmerz wollte ich nicht weiterleben»
5Ursprung für Durchfall-Parasiten in den USA weiterhin vollkommen unklar
US-Häftling von Erschiessungskommando hingerichtet