ARCHIV - Ein Polizeiauto steht vor der Polizeiwache in Lund. Auf dem Wagen ist das Logo der schwedischen Polizei und der Schriftzug «Polis» (Polizei) zu sehen. Foto: Steffen Trumpf/dpa
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Rund 67.500 Menschen in Schweden haben Verbindungen zu kriminellen Gangs. 17.500 von ihnen seien aktive Bandenkriminelle, weitere 50.000 bewegten sich in ihrem unmittelbaren Umfeld.
Keystone-SDA
07.11.2025, 12:27
SDA
Das teilte die schwedische Polizei in einem aktuellen Lagebild zu dem seit Jahren bestehenden Problem mit kriminellen Netzwerken im Land mit.
«Wir sehen, dass wir weiterhin eine viel zu grosse Gruppe an Personen haben, die entweder aktive Bandenkriminelle sind oder Verbindungen zu ihnen haben», erklärte Schwedens Polizeichefin Petra Lundh. Die Polizei arbeite intensiv daran, dieser gesellschaftsbedrohenden Kriminalität entgegenzuwirken – um die Rekrutierung neuer Bandenmitglieder zu stoppen, seien aber auch andere Teile der Gesellschaft gefragt, von den Vorschulen über die Schulen bis hin zu den Sozialdiensten.
Viele Bandenchefs verstecken sich im Ausland
Das 11-Millionen-Einwohnerland Schweden ringt seit mehreren Jahren mit kriminellen Gangs, die sich unter anderem Machtkämpfe um die Markthoheit im Drogengeschäft liefern. Die meisten der aktiven Kriminellen im Land leben dem Lagebild zufolge in den drei Grossstadtregionen Stockholm, Göteborg und Malmö. 81 Prozent davon sind demnach ausschliesslich schwedische, 11 Prozent ausschliesslich ausländische und 8 Prozent doppelte Staatsbürger. 94 Prozent von ihnen sind männlich, und etwa jeder 20. der Kriminellen ist noch minderjährig.
Viele hochrangige Gang-Mitglieder haben sich darüber hinaus ins Ausland abgesetzt. Gleich mehrere davon konnten zuletzt in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Ländern nach Schweden ausgeliefert werden. Dort könne man sie nun für ihre Verbrechen zur Rechenschaft ziehen, erklärte Lundh.
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