19.09.2016 - 16:20, uri

Zeigt sich hier das Ungeheuer von Loch Ness?

 

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«Nessie», das Monster von Loch Ness, ist nicht tot zu kriegen – mit gewisser Regelmässigkeit taucht es auf, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. Nun wurde ein Foto öffentlich, das «Nessie» in bisher nicht gekannter Deutlichkeit zeigen könnte.

Gelungen ist der Schnappschuss, der eine rund zwei Meter lange Seeschlange zeigen soll, dem 58-jährigen Ian Bremner. Laut der Zeitung «The Sun» war der Mitarbeiter eines Whisky-Geschäfts am Loch Ness unterwegs um Bilder von Rotwild zu schiessen. Weil das Wasser des Sees im schottischen Hochland so schön ruhig vor ihm lag, wollte Bremner auch diesen stimmungsvollen Moment im Bild festhalten.  

Erst zuhause sei ihm beim Betrachten der Fotos klar geworden, dass er womöglich auch Nessie eingefangen hatte. Der Zeitung erklärte Bremner: «Eigentlich bin ich eher „Nessie“-skeptisch und denke, dass das Monster eine Erfindung der Tourismus-Industrie ist. Aber langsam glaube ich auch, dass da draussen etwas ist.»

Mysteriöse Wesen und Erscheinungen

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Mit seinem Verdacht scheint Bremner nicht allein zu sein, denn immerhin wurde «Nessie» laut der «Sun» über die Jahrzehnte ganze 1081 Mal gesichtet. Die zahlreichen Fotobeweise stellten sich indes bis heute alle als Fälschungen heraus. So auch im Jahr 2012, als ein besonders deutliches Bild des Ungeheuers auftauchte. Der Touristen-Skipper George Edwards, der das Bild in Umlauf gebracht hatte, gestand später: «Ich habe mir nur einen Spass erlaubt».  

Und zu seinem eigenen Nachteil war der Scherz sicher auch nicht: Der Tourismus bringt der Region um das Loch Ness immerhin jedes Jahr rund 32 Millionen Franken ein – und 85 Prozent der Besucher kommen angeblich nur wegen des scheuen Ungeheuers. Vor diesem Hintergrund scheint es denn auch mehr als unwahrscheinlich, dass «Nessie» urplötzlich zu einem monströsen Spielverderber mutiert und für immer abtaucht.  

Die Monster aus dem Sommerloch

  • Schnappschildkröte Lotti (2013)
  • Elefantendame Sabu
  • Killerwels Kuno (2001)
  • Eugen (2002)

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