12.10.2017 - 15:30, fab

«Weisse Witwe» tot: IS-Britin von US-Drohne getroffen

 

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Die Britin Sally Jones flüchtete 2013 nach Syrien und schloss sich dort der Terrormiliz Islamischer Staat an. Nun soll sie tot sein. Getroffen von einer US-Drohne.

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Die Britin, auch bekannt als «Weisse Witwe» oder «Punk-Dschihadistin», rekrutierte junge Frauen und hetzte in den sozialen Medien gegen Christen und den Westen. Wie die britische «BBC» berichtete und später auch die «Sun», wurde Jones bereits im Juni bei einem Angriff in Syrien getötet. Eine US-Drohne soll die 48-Jährige tödlich getroffen haben, als sie aus der belagerten «IS»-Hochburg Rakka in Syrien in Richtung Irak fliehen wollte. Bei dem Anschlag soll auch ihr 12-jähriger Sohn ums Leben gekommen sein. Die Berichte wurden von Quellen aus dem britischen Aussenministerium bestätigt. Ein offizielles Statement gibt es jedoch noch nicht von der Behörde.

Sie betrieb öffentlich Propaganda für den IS

Ihre IS-Karriere begann damit, dass sie online mit dem 21-jährigen Junaid Hussain aus Birmingham anbandelte. Er war als Computerhacker und «Cyberkrieger» für den «IS» tätig. 2013 reiste Jones mit ihrem Sohn nach Syrien, heiratete Hussain und konvertierte zum Islam. In den britischen Medien war das Paar auch bekannt als «Mr. and Mrs. Terror». Bereits 2015 kam Hussain bei einem Drohnenangriff in Rakka ums Leben. Die Ex-Punkerin wurde fortan «Weisse Witwe» genannt. Sie betrieb öffentlich Propaganda für den «IS» und lockte britische Mädchen nach Syrien in die Hände der Terrormiliz.  

Die Nachricht über ihren Tod wurde gemäss den Berichten aus Rücksicht darauf nicht veröffentlicht, weil wohl auch ihr Sohn getötet worden war. Der 12-Jährige war zuvor in Propagandavideos des «IS» zu sehen. Während Jones für die USA ein «wichtiges» Ziel darstellte, führt der mutmassliche Tod des Jungen zur Kontroverse: Er war ein minderjähriger Kindersoldat für den «IS».

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