21.04.2017 - 11:36, jfk

Durchbruch im Fall Maddie? Neue Zeugenaussage und TV-Enthüllungen

 

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Am 3. Mai 2007 jährt sich das Verschwinden der damals dreijährigen Madeleine «Maddie» McCann zum zehnten Mal. Die Quelle der Spuren versiegt nicht, im Gegenteil: Eine neue Zeugin meldet sich zu Wort und im australischen Fernsehen werden bahnbrechende Enthüllungen angekündigt.

Seitdem das Mädchen aus dem mittelenglischen Leicester auf einer portugiesischen Ferienanlage verschwand, wird mit Hochdruck nach Maddie gesucht. Ihr Schicksal ist ungewiss. Auch durch das rastlose Betreiben der Eltern ist der Fall bis heute aktuell und in den Medien präsent geblieben. Neue Hinweise und Berichte gehen ein so wie erst kürzlich von einem Ex-Polizisten oder eines damaligen Kindermädchens.

Eine Frau, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will, hat mit einem Bericht gegenüber der britischen Zeitung «Daily Star Online» Spekulationen genährt, wonach das vermisste Kind noch leben könnte. Sie habe demnach sechs Tage nach Maddies Verschwinden das Mädchen in Marrakesch gesichtet, in Begleitung eines Mannes, dessen Alter sie auf Mitte dreissig schätzt.

An einer Tankstelle habe sie das Kind gesehen, das einen besorgten Eindruck auf sie machte. Sie soll auf Englisch «Können wir jetzt endlich Mami sehen?» gesagt haben. Weil der Mann dem Mädchen überhaupt nicht ähnlich sah, sei die Touristin ins Grübeln gekommen. Zuhause rief sie bei der Polizei und der Vermisstenhotline an, doch sie erhielt nie eine Rückmeldung.

Es gab noch mehrere Zeugen, die die kleine Maddie nach ihrem Verschwinden entweder in Marrakesch oder in Zaio, einer Stadt im Norden Marokkos, gesehen haben wollen. Doch offenbar führten die diesbezüglichen Ermittlungen zu keinem verwertbaren Ergebnis.

Es gibt auch Zweifel an der Entführungsthese

Unterdessen verursacht eine Ankündigung des australischen Fernsehsenders «Channel 7» neuen Wirbel und hat auch die Eltern der Vermissten auf den Plan gerufen. Die TV-Leute behaupten, am Wochenende bahnbrechende Enthüllungen zu dem Fall zu liefern. In einem 40-sekündigen Ankündigungsfilm kommen die US-amerikanische Fallanalytikerin Pat Brown und der einstige portugiesische Chefermittler Gonçalo Amaral zu Wort.

Brown und Amaral haben in der Vergangenheit die Entführungsthese der Eltern infrage gestellt. Beide tendieren zu der Ansicht, die kleine Maddie sei durch einen Unfall zu Tode gekommen, die Eltern hätten die Leiche veschwinden lassen und durch die Medienkampagne den Verdacht von sich gelenkt. Gerald und Kate McCann gingen gerichtlich gegen Buchveröffentlichungen der beiden vor.

Im Falle der angekündigten TV-Enthüllung hat ein Sprecher der Familie den Fernsehsender aufgefordert, die Informationen unverzüglich der Polizei zu übergeben, sollten sie tatsächlich Erkenntnisse enthalten, die den Verbleib des bald zehn Jahre verschwundenen Mädchens aufklären könnten.

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