18.06.2017 - 17:00, uri

Irans weibliche Ninjas: Diese Frauen sind mordsgefährlich

 

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Sie lernen unerkannt Mauern zu überwinden und lautlos die Gurgel ihrer Opfer zu durchtrennen - im Iran lassen sich immer mehr Frauen zu Ninja-Kämpferinnen ausbilden.

Die Szenen in der Wüste erinnern an den Wuxia-Film «Tiger & Dragon» des Regisseurs Ang Lee. Aber hier wirbeln keine Chinesen in der Zeit der Qing-Dnastie mit tödlichen Waffen und viel Tricktechnik durch die Luft, sondern iranische Frauen im hier und jetzt.  

Rund 40 Kilometer entfernt von Irans Hauptstadt Teheran trainieren sie mit aller Härte, richtige Kunoichis – das sind weibliche Ninjas – zu werden. Zum Programm gehören selbstverständlich die klassischen Techniken des Ninjutsu, beispielsweise Körperbeherrschung, Verstecken und Tarnen, Schlagtechniken und die Kunst verschiedene Waffen zu schleudern.  

Vor allem aber soll den iranischen Kunoichis «Respekt und Demut» vermittelt werden, wie die Ausbilderin Fatima Muamer meint. «Sie lernen sich selbst zu respektieren – indem sie zunächst die eigene Existenz respektieren und dann die Meisterschaft ihrer Kunst erlernen. Die wichtigste Lektion lehrt Ruhe zu bewahren.»

Dieses Gesamtpaket kommt offensichtlich gut an in der Islamischen Republik – bereits mehrere tausend Frauen lassen sich in tödlichen Martial-Arts-Techniken zu Kunoichi ausbilden. «Hier sind wir frei. Wir leben die Ninja-Kunst als eine Lebensphilosophie», erklärte einer der Kämpferinnen der spanischen Tageszeitung «El Mundo». «Es hilft die Härten des Alltags zu bewältigen, geduldig, stark und diszipliniert zu sein.»

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