14.09.2017 - 13:38, dpa, gusi

Russland: Grosses Militär-Manöver an der Grenze zu Osteuropa

 

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Diese Militärübung könnte als Provokation verstanden werden. Trotz Kritik haben Russland und Weissrussland heute das gemeinsame Militärmanöver «Zapad 2017» (Westen) an der Grenze zu Europa begonnen.

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Das Grossmanöver soll mehrere Tage andauern. Die Soldaten der beiden Armeen marschieren nahe der Grenze zu den Nato-Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland auf, wo die Militärübung mit Sorge beobachtet wird.

Denn diese Länder fürchten, dass Russland das Manöver nutzt, um dauerhaft ihre Truppen an der Grenze zu stationieren. 

Nato schätzt die Zahl der Soldaten auf 100'000

Das Verteidigungsministerium in Moskau liess mitteilen, die Übung diene dazu, Grundlagen moderner Konflikte zu trainieren und die Streitkräfte beider Länder zu schulen. «Die Übung hat einen rein defensiven Charakter und richtet sich nicht gegen einen Staat oder eine Gruppe von Ländern», hiess es weiter.

Zu Manövern kommt es an sechs Übungsplätzen in Weissrussland. Zudem sollen taktische Manöver der Luftwaffe in Russland geprobt werden. Gemäss offiziellen Angaben nehmen am Manöver 12'700 Soldaten, rund 250 Panzer und 10 Schiffe teil.  

Die Nato allerdings steht den Angaben Russlands skeptisch gegenüber. Sie geht davon aus, dass die Zahl der teilnehmenden Soldaten bei etwa 100'000 Mann liegt. 

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