Philippinen22 Tote nach Müll-Lawine in Cebu City – Hoffnung schwindet
SDA
15.1.2026 - 07:19
ARCHIV - Die Such- und Bergungsarbeiten nach vermissten Arbeitern in der eingestürzten Abfallentsorgungsanlage in Binaliw, Cebu City, gehen weiter. Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf 22 gestiegen. Foto: Jacqueline Hernandez/AP/dpa
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Eine Woche nach der gewaltigen Müll-Lawine auf den Philippinen mit vielen Vermissten gibt es kaum noch Hoffnung, Überlebende unter dem Abfallberg zu finden. Die Zahl der Todesopfer ist der örtlichen Katastrophenschutzbehörde zufolge mittlerweile auf 22 gestiegen. 14 Menschen werden noch vermisst. Die Rettungskräfte seien weiter im Einsatz, um alle Verschütteten zu bergen, trotz der riesigen Müll-Mengen und der riskanten Bedingungen, sagte Dave Tumulak, der Leiter der Behörde.
Keystone-SDA
15.01.2026, 07:19
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Am vergangenen Donnerstag hatten grosse Mengen Müll auf einer Deponie in Cebu City eine Recyclinganlage und mehrere Häuser unter sich begraben. Die Stadt liegt rund 560 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Zuvor hatte tagelanger Dauerregen den Boden auf dem Gelände aufgeweicht.
Bei den Opfern handelt es sich grösstenteils um Beschäftigte der Deponie und der Recyclinganlage. Jedoch wurden auch mehrere Wohnhäuser teilweise verschüttet. 18 Überlebende werden noch immer mit verschiedenen Verletzungen in Krankenhäusern behandelt.
Erinnerung an anderes Unglück
Die Philippinen, ein riesiger Inselstaat mit mehr als 117 Millionen Einwohnern, kämpfen schon lange mit grossen Problemen bei der Abfallentsorgung. Offene Deponien gelten insbesondere in ärmeren Wohngebieten als Risiko. Im Juli 2000 geriet nach tagelangem Starkregen in einem Armenviertel von Quezon City im Grossraum Manila ein riesiger Müllberg ins Rutschen. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben, viele weitere Vermisste wurden nie gefunden.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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