Sorge in Frankreich wegen Hochwasser

dpa/tgab

6.2.2021 - 10:22

05.02.2021, Hessen, Nidderau: Mit einem Schlauchboot und in Stiefeln und Wathosen (l), wie sie von Anglern benutzt werden, sind zwei Männer auf der überspülten Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Oberau und Höchst (hinten) unterwegs. Das Flüsschen Nidder ist seit Tagen über die Ufer getreten und hat die niedrig gelegenen Felder und Wiesen überschwemmt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Frank Rumpenhorst)
Unterwegs bei Hochwasser: mit einem Schlauchboot, in Stiefeln und Wathosen, wie sie von Anglern benutzt werden. (Symbolbild)
Bild: KEYSTONE/FRANK RUMPENHORST

In Frankreich herrscht weiter Sorge wegen steigenden Hochwassers. Am Samstagmorgen galt in zahlreichen Regionen vor allem im Westen und Norden des Landes Alarmstufe Orange, wie der französische Wetterdienst France Météo mitteilte.

Im Département Charente-Maritime an der Atlantikküste war etwa der Fluss Charente über die Ufer getreten, im Département Lot-et-Garonne im Südwesten gab es Überschwemmungen wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Für das Wochenende hat der Wetterdienst für weite Teile des Landes wieder Regen vorhergesagt. «Das Hochwasser im Südwesten hat Schäden verursacht: Wir lassen die Bewohner nicht im Stich! Aber es gibt keine Verletzten zu beklagen», schrieb Präsident Emmanuel Macron am späten Freitagabend auf Twitter. Auch in Paris war die Seine über die Ufer getreten. Allerdings war die Lage dort weitgehend entspannt – es wurden zahlreiche Uferstrassen und -promenaden gesperrt.

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