Alternativer Nobelpreis geht an Greta Thunberg

DPA/tjb

25.9.2019 - 09:22

Greta Thunberg erhält eine prestigeträchtige Auszeichnung: Sie wird gemeinsam mit drei weitere Aktivisten mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt.

Der Alternative Nobelpreis geht in diesem Jahr unter anderen an die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Mit ihr werden die Menschenrechtsaktivistin Aminatu Haidar aus der Westsahara, die chinesische Frauenrechtlerin Guo Jianmei sowie der brasilianische Ureinwohner Davi Kopenawa und seine Vereinigung Hutukara Yanomami ausgezeichnet. Das teilte die Right Livelihood Stiftung in Stockholm mit.

Die Stiftung ehre damit «vier praktische Visionäre, deren Einsatz es Millionen von Menschen ermöglicht, ihre grundlegenden Rechte zu verteidigen und für eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten zu kämpfen», erklärte ihr Direktor Ole von Uexküll.

Der gewöhnlich als Alternativer Nobelpreis bezeichnete Right Livelihood Award wird seit 1980 und damit in diesem Jahr zum 40. Mal verliehen. Die Preise stehen in kritischer Distanz zu den traditionellen Nobelpreisen und werden am 4. Dezember auf einer feierlichen Zeremonie in Stockholm überreicht. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld in Höhe von jeweils einer Million schwedischen Kronen (gut 102'000 Franken) ist für die Arbeit der Geehrten bestimmt.

Auf Twitter parierte Thunberg unterdessen die höhnischen Kommentare von Donald Trump. Sie erwähnt den US-Präsidenten zwar nicht wörtlich, hat aber ihre Selbstbeschreibung auf ihrem Twitter-Profil: Sie sei «ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut». Damit nimmt Thunberg genau die Wortwahl von Trump auf, mit der er in ironischem Ton gegen die Klimaaktivistin geätzt hatte.

Die neue Twitter-Biografie von Great Thunberg.
Bild: Screenshot Bluewin
Zurück zur Startseite