Täter ist flüchtig Angreifer verletzt drei Frauen in Pariser Métro mit Messer

Gabriela Beck

26.12.2025

Besondere Vorsicht mahnte der französische Innenminister über die Feiertage für die öffentlichen Verkehrsmittel an - umsonst. (Symbolbild)
Besondere Vorsicht mahnte der französische Innenminister über die Feiertage für die öffentlichen Verkehrsmittel an - umsonst. (Symbolbild)
imago images/PanoramiC

Ein Mann verletzt an mehreren zentralen Stationen drei Frauen mit einem Messer und versetzt Fahrgäste in Schrecken. Der Angriff ereignet sich in einer Phase höchster Sicherheitswarnungen kurz vor den Silvesterfeiern.

Gabriela Beck

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  • In der Pariser Métro hat ein Mann am Freitagnachmittag drei Frauen mit einem Messer verletzt.
  • Die Taten ereigneten sich an drei zentralen Stationen der gleichen Linie, der Täter wurde am Abend nördlich von Paris festgenommen.
  • Der Angriff geschah vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitswarnungen vor den Silvesterfeiern.

Ein Angreifer hat in der Pariser Métro drei Frauen mit einem Messer verletzt. Die Angriffe ereigneten sich am Freitagnachmittag an drei Métro-Stationen im Zentrum der Stadt, wie der Verkehrsbetrieb RATP mitteilte. Der Täter konnte zunächst flüchten, wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft jedoch am frühen Abend gefasst.

Laut den Ermittlungsbehörden schlug der Täter an den Stationen République, Arts et Métiers und Opéra zu, die alle an der Métro-Linie 3 liegen. Der bereits polizeibekannte Verdächtige sei auf Aufnahmen von Überwachungskameras identifiziert und dank der Ortung seines Handys nördlich von Paris festgenommen worden.

Die Frauen wurden nach Angaben des Polizeipräfekt von Paris leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. Der Täter griff «ohne erkennbaren Grund» an, wie das französische Innenministerium mitteilte. Den Berichten zufolge ist der Mann 25 Jahre alt.

Der französische Innenminister Laurent Nunez hatte die Sicherheitsbehörden in der vergangenen Woche zu «maximaler Vorsicht» im Vorfeld der Silvesterfeiern aufgerufen. Wegen der «sehr hohen terroristischen Bedrohung» und einer «Gefahr von Störungen der öffentlichen Ordnung» sollten im ganzen Land die Sicherheitsmassnahmen verschärft werden. Notwendig sei eine «sichtbare und abschreckende Präsenz» von Sicherheitskräften. Besondere Vorsicht mahnte Nunez für die öffentlichen Verkehrsmittel an.