AktuellAnstieg von Fällen – Pakistan startet neue Impfkampagne gegen Polio
SDA
16.12.2024 - 13:18
Ein Gesundheitsarbeiter verabreicht einem Kind in einem Gesundheitszentrum einen Polio-Impfstoff. Foto: Muhammad Sajjad/AP/dpa
Keystone
Pakistan hat im Zuge eines Anstiegs bei der Zahl der Polio-Infektionen eine landesweite Impfkampagne gegen die Krankheit gestartet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums soll die Kampagne mehr als 44 Millionen Kinder unter fünf Jahren erreichen.
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16.12.2024, 13:18
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Wie das nationale Polio-Bekämpfungsprogramm mitteilte, wurden in diesem Jahr bereits 63 Infektionen mit dem Polio-Wildvirus gemeldet. Im vergangenen Jahr waren es sechs erfasste Fälle.
Pakistan führt regelmässig Tür-zu-Tür-Kampagnen mit Impfungen gegen die Kinderlähmung durch. Anhaltende Angriffe auf Impfteams und ein genereller Anstieg an Gewalt seitens extremistischer Gruppierungen erschweren jedoch die Bemühungen des südasiatischen Landes. Impfungen gegen Polio werden von einigen militanten Islamisten als Mittel des Westens betrachtet, mit dem vermeintlich Muslime sterilisiert werden sollen.
Tausende Sicherheitskräfte stationiert
Tausende Sicherheitskräfte seien zum Start der neuen Kampagne stationiert worden, um die Impfhelfer gegen Angriffe zu schützen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Dennoch habe es bereits in zwei Fällen Schüsse auf Impfteams in der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa gegeben, berichteten Polizeisprecher vor Ort. Polio ist eine ansteckende Infektionskrankheit, die dauerhafte Lähmungen hervorrufen oder auch zum Tod führen kann. Verbreitet wird das Virus oft über verunreinigtes Wasser. Eine Heilung gibt es bisher nicht. Die Krankheit konnte durch Impfkampagnen in den meisten Ländern der Welt ausgerottet werden. Pakistan zählt zu den wenigen Ländern, in denen es noch regelmässig zu Erkrankungen mit dem Wildtyp des Erregers kommt.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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