VergiftungenAnzahl Anrufe auf Schweizer Giftnotrufnummer nimmt weiter zu
SDA
27.1.2026 - 08:30
Jährlich steigt die Anzahl Anrufe auf die Schweizer Giftnotrufnummer 145. Laut der Stiftung Tox Info Suisse ist der Ausbau der Beratungskapazitäten daher dringend notwendig. (Archivbild)
Keystone
Stetig mehr Menschen in der Schweiz wählen wegen Vergiftungen die Notrufnummer. Fast die Hälfte der Anfragen im vergangenen Jahr betraf Kinder und Jugendliche, wie aus ersten Zahlen der Stiftung Tox Info Suisse hervorgeht.
Keystone-SDA
27.01.2026, 08:30
27.01.2026, 19:23
SDA
Pro Tag hätten sich durchschnittlich 123 Menschen an die Notrufnummer 145 gewandt. Laut der Stiftung Tox Info Suisse wuchs das Anrufvolumen zuletzt jährlich um zwei bis vier Prozent, im letzten Jahr sogar um 4,6 Prozent. Das geht aus einer Mitteilung vom Dienstag hervor.
Insgesamt 44›736 Beratungen führte Tox Info Suisse 2025 durch. 40 Prozent der Fälle betrafen Anfragen zu Kindern im Vorschulalter – fast immer handelte es sich dabei um Unfälle. Weitere sechs Prozent der Anrufe betrafen Jugendliche. Dort standen hingegen beabsichtigte Vergiftungen im Vordergrund, wie Tox Info Suisse weiter mitteilte.
Wie in den Vorjahren sei der Giftnotruf auch 2025 am häufigsten wegen Intoxikation mit Medikamenten und Haushaltsprodukten gewählt worden. Siebzig Prozent der Anfragen kamen aus der Bevölkerung, die restlichen wurden von medizinischem Fachpersonal getätigt.
In der Wintersession 2025 sprach das Parlament die notwendigen finanziellen Mittel, womit der weitere Betrieb der Schweizerischen Giftnotrufnummer in diesem Jahr sichergestellt ist. Nun gehe es für die Stiftung darum, die mittel- und langfristige Finanzierung durch den Bund zu sichern, hiess es weiter.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
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