ARCHIV - Die Trophäe für den Gewinn des ESC. Foto: Jens Büttner/dpa/Symbolbild
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Wie mehrere andere Länder will auch Island den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich wegen der möglichen Teilnahme Israels boykottieren. Das entschied der Vorstand des isländischen Rundfunksenders RÚV auf einer Sitzung in Reykjavik.
Keystone-SDA
10.12.2025, 19:16
SDA
Zuvor hatten bereits die zuständigen Sender aus Spanien, Irland, Slowenien und den Niederlanden einen ESC-Boykott angekündigt. Andere Länder erwägen ebenfalls einen solchen Schritt. Damit reagierten sie auf einen in der vergangenen Woche gefällten Mehrheitsbeschluss der Europäischen Rundfunkunion (EBU), wonach alle Länder an dem Musikwettbewerb teilnehmen dürfen, die das wünschen. Damit steht einer Teilnahme Israels am nächsten ESC in Wien nichts mehr im Weg.
RÚV: ESC-Teilnahme wird weder Freude noch Frieden schaffen
Wegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg hatten einige Sender den Ausschluss des Landes von dem Wettbewerb gefordert, darunter auch RÚV. Der Sender teilte nun mit, es sei angesichts der öffentlichen Debatte auf Island sowie der Reaktionen auf die Entscheidung der EBU klar, dass im Falle einer isländischen Teilnahme am ESC weder Freude noch Frieden herrschen würden. Deshalb werde der Sender die EBU noch heute davon in Kenntnis setzen, dass man am nächsten ESC nicht teilnehmen werde.
Der Eurovision Song Contest geniesst auf Island eigentlich hohen Stellenwert. Im Ort Húsavík gibt es ein eigenes Eurovision-Museum, und auch die Filmkomödie «Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga» mit Hollywood-Stars wie Will Ferrell spielt in der kleinen Gemeinde im abgeschiedenen Norden der Nordatlantik-Insel.
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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