Auf 65 Meter hoher Felsnadel gefangenKletterer nach Stunden auf kleinem Felsvorsprung über Ozean gerettet
dpa
13.2.2025 - 05:31
Auf Felsnadel gefangen: Kletterer von «Totem Pole» gerettet - Gallery
Erfahrene Kletterer stiegen selbst in der Dunkelheit auf, um den Männern zu helfen.
Bild: dpa
In schwindelerregender Höhe waren die Kletterer stundenlang auf einem kleinen Felsvorsprung gefangen.
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Mit Seilen wurde das Kletter-Duo nach mehreren fehlgeschlagenen Rettungsversuchen schliesslich in Sicherheit gebracht.
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Auf Felsnadel gefangen: Kletterer von «Totem Pole» gerettet - Gallery
Erfahrene Kletterer stiegen selbst in der Dunkelheit auf, um den Männern zu helfen.
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In schwindelerregender Höhe waren die Kletterer stundenlang auf einem kleinen Felsvorsprung gefangen.
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Mit Seilen wurde das Kletter-Duo nach mehreren fehlgeschlagenen Rettungsversuchen schliesslich in Sicherheit gebracht.
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Vom Ozean umspült lockt der Totem Pole in Tasmanien Gipfelstürmer aus aller Welt. Die Felsnadel ist atemberaubend, kann aber bei Wind tückisch werden. Zwei Kletterer sassen fest – ganz weit oben.
DPA
13.02.2025, 05:31
13.02.2025, 05:55
dpa
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Zwei Kletterer haben auf einem der spektakulärsten Felsen Australiens eine komplizierte Rettungsaktion ausgelöst.
Aufgrund starker Winde hatten sich ihre Seile verheddert, so dass ein Abstieg von dem 65 Meter hohen Totem Pole im Teilstaat Tasmanien unmöglich war.
Das Duo, das in schwindelerregender Höhe auf einem kleinen Felsvorsprung ausharrte, rief am frühen Mittwochabend (Ortszeit) Hilfe.
Zwei Kletterer haben auf einem der spektakulärsten Felsen Australiens eine komplizierte Rettungsaktion ausgelöst. Aufgrund starker Winde hatten sich ihre Seile verheddert, so dass ein Abstieg von dem 65 Meter hohen Totem Pole im Teilstaat Tasmanien unmöglich war, wie die Polizei mitteilte. Das Duo, das in schwindelerregender Höhe auf einem kleinen Felsvorsprung ausharrte, rief am frühen Mittwochabend (Ortszeit) Hilfe. Jedoch gestaltete sich die Bergung schwierig.
Erste Versuche, sich mit einem Helikopter zu nähern, seien wegen der heftigen Winde fehlgeschlagen, sagte Callum Herbert von der örtlichen Polizei. Der Totem Pole, dessen Fuss vom Meer umspült wird und sehr rutschig ist, ist aber auch von Land aus selbst bei ruhigem Wetter nur schwer zu erreichen. Die Einsatzteams versuchten als Nächstes, mit einem Polizeiboot zu Klippen nahe der imposanten Felsnadel zu gelangen. «Auch dies war wegen des erheblichen und gefährlichen Wellengangs erfolglos», berichtete Herbert.
Kletterer am Totem Pole, der linealgerade aus dem Ozean ragt.
Bild:IMAGO/Cavan Images
Schliesslich machten sich erfahrene Mitglieder des Climbing Club of Tasmania zu Fuss auf und bestiegen den Totem Pole selbst in der Dunkelheit. Es gelang ihnen, die Kletterer an Rettungsseilen zu befestigen und damit zu Klippen auf dem Festland zu bringen. Bei Tagesanbruch wurden sie mit Seilen auf den Boden gezogen. Die beiden seien hungrig und müde sowie unterkühlt gewesen, ansonsten aber unverletzt, hiess es.
Eine Kletterin auf dem Weg zum Fuss des Totem Pole. (Archivbild)
Bild:imago images/Cavan Images
The Tote: Traum von Kletterern aus aller Welt
Der Totem Pole am Cape Hauy im Osten der Tasman-Halbinsel ist einer der markantesten Felsen in Down Under und ragt linealgerade aus dem Ozean. Erstmals war der Felsen aus graubraunem Dolerit 1968 erklommen worden. Die vertikale Besteigung ist über zwei Seillängen von 25 und 40 Metern möglich. Mit seiner isolierten Lage und atemberaubenden Form lockt The Tote heute abenteuerlustige Kletterer aus aller Welt.