AktuellAusnahmezustand nach Gefangenenmeuterei in Guatemala
SDA
19.1.2026 - 04:13
Sicherheitskräfte dringen in das Gefängnis Preventivo Zona 18 ein, um die als Geiseln genommenen Wärter zu befreien und die Kontrolle über die Einrichtung wiederzuerlangen. Foto: Emmanuel Andres/AP/dpa
Keystone
Nach Meutereien in drei Gefängnissen in Guatemala hat die Regierung des mittelamerikanischen Landes den Ausnahmezustand verhängt. «Wir verhandeln nicht mit Kriminellen und tolerieren keine terroristischen Handlungen. Im Rahmen des Gesetzes zwingen wir sie mit dem Schwert der Gerechtigkeit in die Knie», sagte Präsident Bernardo Arévalo in einer Regierungserklärung.
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19.01.2026, 04:13
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In den kommenden 30 Tagen sollen nun die Polizei und das Militär mit aller Kraft gegen das organisierte Verbrechen in dem mittelamerikanischen Land vorgehen. Zuvor hatten Häftling in drei Gefängnissen rebelliert und rund 40 Wärter als Geiseln genommen. Später stürmten die Sicherheitskräfte die Haftanstalten und übernahmen nach Behördenangaben wieder die Kontrolle über die Gefängnisse.
Mindestens acht Polizisten getötet
Bei einer Reihe von Angriffen auf Polizisten im Grossraum von Guatemala-Stadt kamen daraufhin mindestens acht Beamte ums Leben, als mutmassliche Gangmitglieder das Feuer auf sie eröffneten. Die Attacken seien eine Reaktion der kriminellen Banden auf die Niederschlagung der Gefangenenmeuterei gewesen, sagte Innenminister Marco Antonio Villeda. Sieben Verdächtige seien festgenommen worden. Ein weiteres mutmassliches Bandenmitglied wurde demnach bei einem Polizeieinsatz getötet.
Häftlinge nehmen Wärter als Geiseln
Zuvor hatten Häftlinge über Stunden hinweg die Macht in den Gefängnissen übernommen. Gefangene zeigten sich auf den Wachtürmen und forderten Verbesserungen der Haftbedingungen, wie in einem Video der Zeitung «Prensa Libre» zu sehen war. Polizei und Militär umstellten die Gefängnisse in Guatemala-Stadt, Escuintla und Quetzaltenango. Eine schwangere Justizvollzugsbeamtin liessen die Häftlinge bereits zu Beginn des Aufstands frei.
Die Aufstände seien eine Folge der Entscheidung der Behörden, den inhaftierten Anführern krimineller Banden ihre Privilegien zu entziehen, hiess es in einer Stellungnahme des Innenministeriums. So seien bei Razzien in den Haftanstalten zuletzt Mobiltelefone, Waffen sowie Drogen sichergestellt und illegale Bauten in den Gefängnissen zerstört worden, teilte die Gefängnisverwaltung des mittelamerikanischen Landes mit.
Bandenchefs führen Geschäfte aus dem Gefängnis heraus
In Mittelamerika kontrollieren mächtige Jugendgangs – die sogenannten Maras – ganze Stadtviertel und sind in Schutzgelderpressung sowie Drogenhandel verwickelt. Die inhaftierte Bandenchefs steuern ihre kriminellen Geschäfte oft weiterhin aus dem Gefängnis heraus.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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