«Es war sehr beängstigend» Bär bricht in Spa-Hotel in Japan ein

Oliver Kohlmaier

8.11.2025

Bär bricht in Spa-Hotel ein

Bär bricht in Spa-Hotel ein

STORY: Das wohlig warme Thermalwasser der Namegawa-Quelle lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher ins nordjapanische Yonezawa. Am Freitag zog es allerdings einen ungebetenen Gast in den Ort. Ein Bär brach in ein Spa-Hotel ein, vermutlich aber eher auf der Suche nach etwas zu essen als nach einem Badespass. Vier Stunden rumpelte das über einen Meter grosse Raubtier im Gebäude herum, bevor es von Einsatzkräften getötet wurde. «Es war sehr beängstigend», sagt der Besitzer des Gasthauses, «alle Kühlschranktüren waren aufgerissen.» Menschliche Besucher befanden sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht in der Unterkunft in der Präfektur Iwate. Wie lokale Medien berichteten, war sie für den Winter zwei Tage früher als geplant geschlossen worden, nachdem am 3. November ein Bär auf dem Parkplatz gesichtet worden war. Verletzte wurden nicht gemeldet.  Nicht immer sind Begegnungen mit den Wildtieren in letzter Zeit so glimpflich ausgegangen. In Japan hat es seit April mehr als 100 Bärenangriffe gegeben, bei denen laut Regierungsdaten 13 Menschen getötet wurden – ein Rekordwert. Mehr als zwei Drittel dieser Todesfälle ereigneten sich in Iwate und der benachbarten Präfektur Akita. Die japanische Regierung hat bereits Militär in das Gebiet geschickt. Zudem ist geplant, als Teil eines Notfallpakets mehr lizenzierte Jäger zu rekrutieren.

08.11.2025

Inmitten einer Rekordzahl von Bärenangriffen in Japan sorgt nun ein  kurioser Vorfall in Yonezawa für Schlagzeilen. Dort brach ein Tier in ein Spa-Hotel ein.

Redaktion blue News

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Im Norden Japans ist ein Bär in ein Spa-Hotel eingebrochen.
  • Über vier Stunden suchte das Tier nach Lebensmitteln und wurde schliesslich von Einsatzkräften getötet.
  • In Japan wurde in diesem Jahr ein neuer Rekordwert an Bärenattacken erreicht. Allein zwischen April und Oktober wurden 100 Menschen angegriffen, 13 davon starben.

In der nordjapanischen Stadt Yonezawa ist ein Bär in ein Spa-Hotel eingebrochen. Das Raubtier interessierte sich jedoch weit mehr für die Lebensmittel im Haus als für das traditionelle «Onsen» Bad.

Vier Stunden rumpelte das über einen Meter grosse Raubtier im Gebäude herum, bevor es von Einsatzkräften getötet wurde. «Es war sehr beängstigend», sagt der Besitzer des Gasthauses, «alle Kühlschranktüren waren aufgerissen.»

Zum Glück befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs keine Personen in dem Gebäude. Denn in Japan töten und verletzen Bären immer mehr Menschen. Im ganzen Land wurden zwischen April und Oktober insgesamt 100 Mal Menschen attackiert. Dabei gab es 13 Tote. In die besonders betroffene Präfektur Akita entsandte die Regierung bereits Soldaten.