Spektakulärer Bankraub in DeutschlandErmittler schätzen Beute auf 30 Millionen Euro
SDA
30.12.2025 - 14:32
Ein grosses Loch ist in der Wand des Tresorraums einer Sparkasse zu sehen. Einbrecher haben sich mit Hilfe eines grossen Bohrers Zugang zum Tresorraum verschafft.
Bild: Keystone
Bei einem Einbruch in den Tresorraum einer Filiale der Sparkasse in der westdeutschen Stadt Gelsenkirchen haben die Täter nach erster Schätzung von Ermittlern rund 30 Millionen Euro (27,9 Millionen Franken) erbeutet.
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Keystone-SDA, Redaktion blue News
30.12.2025, 14:32
30.12.2025, 16:21
SDA
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Nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen schätzen die Ermittler die Höhe der Beute auf etwa 30 Millionen Euro.
Das würden erste grobe Schätzungen ergeben, teilte die Polizei Gelsenkirchen am Dienstag mit.
Mehr als 3000 Schliessfächer im Tresorraum der Sparkasse waren aufgebrochen worden, die Geld, Schmuck und Gold enthielten.
Es seien 3200 Schliessfächer aufgebrochen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen. Mehr als 2500 Geschädigte seien betroffen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Es dürfte sich damit um einen der grössten Coups bei einem Einbruch in der deutschen Kriminalgeschichte handeln. Der spektakuläre Einbruch war in der Nacht zum Montag durch einen Brandmeldealarm entdeckt worden. Erneut versammelte sich am Dienstag eine Menge aufgebrachter Menschen vor der Filiale.
Nach dem Einbruch wächst der Unmut unter den besorgten Kunden. Am zweiten Tag infolge versammelte sich vor der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer eine grosse Menschenmenge, die Informationen erhalten wollte.
Tumult am Eingang
Die Zahl der in der Kälte wartenden Menschen vor der Bankfiliale stieg am frühen Vormittag wieder auf schätzungsweise 200 an, wie ein dpa-Reporter berichtete. «Wir wollen rein, wir wollen rein!», forderte lautstark ein Sprechchor.
Einsatzkräfte der Polizei stehen vor der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer.
Bild: Christoph Reichwein/dpa
Die Lage drohte, zu eskalieren. Mehrere Menschen stürmten an Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma vorbei in den Vorraum der Sparkasse. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen an und sicherte den Eingang. Die Polizei machte mehrfach eine Durchsage: «Die Bank bleibt heute geschlossen, Informationen auf der Website der Sparkasse. Gehen Sie nach Hause.»
Nach dem Einbruch in den Tresorraum der Bank fordern besorgte Kunden Informationen.
Bild: Christoph Reichwein/dpa
Ersten Erkenntnissen zufolge erfolgte der Vorstoss der Täter über ein Parkhaus. Der Weg führte durch mehrere Türen in einen Archivraum, an dessen Wand schliesslich ein Durchbruch zu dem Tresorraum erfolgte. Dabei kam ein Spezialbohrer zum Einsatz. Die Polizei hatte am Montag die Spuren am Tatort gesichert.
Auf ihrer Internetseite bat die Sparkasse darum, von einem Besuch vor Ort abzusehen. «Aktuell klären wir mit der Versicherung, wie die Schadensabwicklung so kundenfreundlich wie möglich erfolgen kann. Dazu werden wir alle betroffenen Kundinnen und Kunden informieren», hiess es.
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In Rom hat die Feuerwehr offenbar einen Möchtegern-Bankräuber aus einem selbst gegrabenem Tunnel gerettet, in dem er stecken geblieben war. Durch ihn wollte der Mann wohl eine nahe gelegene Bank erreichen.