AktuellBaukran stürzt auf Zug – mindestens 30 Tote in Thailand
SDA
14.1.2026 - 06:43
HANDOUT - Dieses von der thailändischen Staatsbahn veröffentlichte Foto zeigt eine Szene, nachdem ein Baukran in einen Personenzug in der thailändischen Provinz Nakhon Ratchasima gestürzt ist. Foto: Uncredited/State Railway of Thailand/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
In Thailand ist ein Passagierzug gerade mit voller Geschwindigkeit unterwegs, als die Katastrophe passiert: Ein massiver Baukran aus Stahl stürzt plötzlich herab.
Keystone-SDA
14.01.2026, 06:43
14.01.2026, 13:13
SDA
Der Zug mit fast 200 Menschen an Bord entgleist, ein Abteil fängt Feuer. Rettungskräfte und Behörden sprechen mittlerweile von mindestens 30 Todesopfern. Jedoch ist der genaue Unfallhergang auch Stunden später noch unklar.
Mehrere örtliche Medien schrieben zunächst, der Kran sei wenige Sekunden vor dem Eintreffen des Zuges auf die Gleise gestürzt. Dieser sei daraufhin mit voller Wucht mit dem Stahlgerüst kollidiert. Bis zum Nachmittag häuften sich aber Berichte, wonach der Kran direkt auf den Zug gestürzt sein soll. Dutzende Passagiere wurden teilweise schwer verletzt – verschiedenen Angaben zufolge sind es zwischen 55 und 80.
Viele Studenten und Pendler
Es ist ein sonniger Morgen in weiten Teilen Thailands, kurz nach 9.00 Uhr. Der Zug ist gerade im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima unterwegs, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Sein Ziel ist Ubon Ratchathani nahe der Grenze zu Laos und Kambodscha. An Bord befinden sich nach Angaben des staatlichen Betreibers (SRT) mindestens 195 Menschen, darunter Passagiere und Personal. Nach Angaben des Portals «Thaiger» handelte es sich vor allem Studenten und Pendler.
Gleichzeitig laufen die Bauarbeiten an einer Eisenbahnbrücke für die thailändisch-chinesische Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV), die Thailand in Zukunft über Laos mit China verbinden soll. Das Projekt ist Teil der riesigen chinesischen Infrastrukturinitiative «Neue Seidenstrasse».
Als der Zug gerade mit etwa 120 Kilometern pro Stunde unter der Brücke entlangfährt, stürzt plötzlich der Kran herab. Im Zuge des Unglücks sollen nach Medienberichten weitere schwere Baumaterialien auf die Waggons gefallen sein. Was genau die Katastrophe auslöste, wird derzeit noch ermittelt.
Schlimme Szenen am Unglücksort
Die Szenen, die sich den herbeigeeilten Rettern bieten, sind schockierend: Ein Grossteil des Zuges ist völlig zerstört, die eingedrückten Waggons liegen auf der Seite, Teile stehen in Flammen. Viele Passagiere sind in den Trümmern eingeschlossen, vor allem im zweiten der drei Waggons.
«Die Flucht gestaltete sich schwierig, weil der klimatisierte Zug über elektrische Türen und Fenster verfügte, die sich nicht manuell öffnen liessen», schrieb die Zeitung «Bangkok Post». Die Teams sind unter anderem mit hydraulischen Schneidgeräten und Löschfahrzeugen im Einsatz, um Verletzte zu befreien. Viele sollen in kritischem Zustand sein.
Premier fordert vollständige Aufklärung
Da die Bergung des Wracks sehr kompliziert ist, bleibt die wichtige Bahnstrecke in Richtung Nordosten von Thailand auf unbestimmte Zeit blockiert, wie Anan Pothinimdaeng mitteilte, der stellvertretende Gouverneur der Thailändischen Staatsbahn. Zahlreiche Züge müssen umgeleitet werden.
Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul forderte eine lückenlose Aufklärung des Unglücks. «Dieses Projekt ist auf mehrere Probleme gestossen. Letztes Jahr stürzte während der Bauarbeiten ein Tunnel ein, und diesmal ist ein Kran umgestürzt», sagte er. «Wir müssen untersuchen, ob die Bauarbeiten fehlerhaft ausgeführt wurden.» Solche Unfälle könnten nur passieren, wenn Fahrlässigkeit vorliege oder die Baupläne nicht eingehalten würden, betonte er.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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