Behörden warnen vor Sprung von Steinschlagnetzen

toko

31.7.2019

Steinschlagnetze wie diese werden von Waghalsigen zum Sprung in den Vierwaldstättersee missbraucht.
Bild: Keystone/Urs Flueeler

Adrenalin-Junkies springen trotz grosser Gefahr offenbar von Steinschlagnetzen in den Vierwaldstättersee.

Wie der Bote der Urschweiz berichtet, springen Adrenalin-Junkies von Steinschlagnetzen oberhalb der Kehrsitenstrasse in den Vierwaldstättersee – ein äusserst gefährliches Unterfangen. Denn der Sprung ins Wasser geht nur knapp an der Strasse vorbei.

Demnach warnt der Stansstader Gemeinderat Andy Christen eindringlich: «Ein Fehltritt genügt und die Person stürzt ab». Auch der Sprung könne missglücken und die Person auf der Strassen landen.

Und schliesslich haben die Steinschlagnetze den Zweck, sich lösende Felsbrocken aufzufangen. Diese könnten auch die Springer treffen und verletzen, sagte der Präsident des Kurvereins Kehrsiten und SVP-Landrat Roland Blättler gegenüber 20 Minuten.

Von Verboten hält Christen allerdings nichts. Stattdessen appeliert er an die Vernunft der «mehrheitlich jungen Badenden».


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