USABekannt von Fugees-Album: US-Musiker John Forté gestorben
SDA
14.1.2026 - 12:50
ARCHIV - John Forté auf einem Archivbild aus dem Jahr 2013. Foto: Andy Kropa/Invision/AP/dpa/Archivbild
Keystone
Der US-Musiker und Produzent John Forté ist im Alter von 50 Jahren gestorben.
Keystone-SDA
14.01.2026, 12:50
SDA
Der vor allem durch seine Zusammenarbeit mit der Hip-Hop-Band Fugees bekannte Künstler sei am Montag tot in seinem Zuhause auf der Insel Martha’s Vineyard im US-Bundesstaat Massachusetts gefunden worden, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei des Ortes Chilmark. Nach Angaben der Lokalzeitung «MV Times» entdeckte ein Nachbar den leblosen Forté. Ein Verdacht auf Fremdverschulden lag demnach nicht vor.
Forté wurde vor allem als Mitproduzent des gefeierten Fugees-Albums «The Score» bekannt. In mehreren Solo-Stücken von Bandmitglied Wyclef Jean war er zudem als Sänger zu hören. Er veröffentlichte auch eigene Soloalben, zuletzt im Jahr 2021 «Vessels, Angels & Ancestors».
Zu langer Haftstrafe verurteilt
Das Leben des gebürtigen New Yorkers erreichte einen dramatischen Wendepunkt im Juli 2000, als er wegen des Besitzes und möglichen Handels von Kokain am Newark-Flughafen festgenommen wurde. Später wurde er zu 14 Jahren Haft verurteilt und sass laut «MV Times» in einem Gefängnis in Pennsylvania ein. Ende 2008 kam er auf freien Fuss, nachdem der damalige US-Präsident George W. Bush seine Haftstrafe verkürzt hatte.
Forté, ein laut der Lokalzeitung seit rund zehn Jahren fester Teil der vertrauten Community von Martha's Vineyard, hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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