AstronomieBerner Forschungsteam entdeckt Beweis für einen Ozean auf dem Mars
SDA
12.1.2026 - 14:51
Diese Flussdeltas entdeckten die Forschenden auf dem Mars.
Keystone
Ein Forschungsteam der Universität Bern hat auf dem Mars Spuren von Flüssen entdeckt. Sie liefern damit einen Beweis dafür, dass der Planet einst von einem grossen Ozean bedeckt war.
Keystone-SDA
12.01.2026, 14:51
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Konkret hat das internationale Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern mit Bildern von Mars-Sonden geologische Strukturen entdeckt, die Flussdeltas ähneln. Dies berichten sie in einer Studie in der Fachzeitschrift «npj space exploration».
«Bei den Strukturen, die wir auf den Bildern identifizieren konnten, handelt es sich eindeutig um die Mündung eines Flusses in einen Ozean», wurde Studienleiter Fritz Schlunegger in einer Mitteilung der Universität vom Montag zitiert.
Heute sind die ehemaligen Deltastrukturen von durch Wind geformten Dünen bedeckt, ihre ursprüngliche Form ist laut den Forschenden aber noch gut erkennbar.
Die entdeckten Deltastrukturen befinden sich alle auf einer ähnlichen Höhe. Dies ermöglichte es dem Team, den damaligen Meeresspiegel und eine Küstenlinie zu rekonstruieren. Die Ergebnisse zeigen, dass der Ozean mindestens die Grösse des Arktischen Ozeans auf der Erde hatte und sich über die Nordhalbkugel des Planeten erstreckte.
Frühere Studien hatten bereits auf einen Ozean hingewiesen, basierten laut den Forschenden aber auf weniger präzisen Daten oder indirekten Argumenten. Die neue Rekonstruktion basiere hingegen auf eindeutigen Hinweisen, so die Forschenden.
Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass der Ozean einen grossen Teil der Nordhalbkugel des Mars bedeckte und mindestens die Grösse des Arktischen Ozeans auf der Erde hatte. Frühere Studien hatten bereits auf einen Ozean hingewiesen, basierten laut den Forschenden aber auf weniger präzisen Daten oder indirekten Argumenten. Die Studie datiert den höchsten Wasserstand auf dem Mars auf eine Zeit vor etwa drei Milliarden Jahren
Lebensfreundliche Bedingungen
Die Entdeckung bestätigt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zufolge, dass auf dem Mars einst Bedingungen geherrscht haben könnten, die die Entstehung von Leben begünstigten.
«Wir kennen den Mars als trockenen, roten Planeten. Unsere Ergebnisse zeigen jedoch, dass er in der Vergangenheit ein blauer Planet gewesen ist», sagte Studienerstautor Ignatius Argadestya laut der Universität. Dies zeige auch, wie kostbar Wasser auf einem Planeten sei und dass es verschwinden könne.
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Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
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Polizei in Provinz British Columbia:
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Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
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Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
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Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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