HundezuchtBernhardiner-Stiftung in Martigny VS feiert 20. Geburtstag
hkl, sda
28.1.2025 - 11:13
Bernhardiner an einem Umzug in Martigny VS. (Archivbild)
Keystone
Die Fondation Barry du Grand-St-Bernard in Martigny VS feiert am Dienstag ihr 20-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung sind in der Zuchtstation der Stiftung im Unterwallis schon fast 500 Welpen geboren worden.
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28.01.2025, 11:13
SDA
Vor 20 Jahren war die Zukunft der Zucht der Hunde der Augustiner-Chorherren des Grossen Sankt-Bernhard-Passes ungewiss. Die Ordensleute kündigten an, sich sich von ihrer Zucht trennen zu wollen. Sie seien nicht mehr zahlreich genug, um alle ihre Aufgaben zu erfüllen.
Am 28. Januar 2005 wurde in Martigny die Stiftung gegründet, welche die Zucht der wohl rund 300 Jahre alten Hunderasse anstelle der Chorherren weiterführt. Seither ist die Stiftung Besitzerin der weltweit ältesten und bedeutendsten Zucht des bekannten Schweizer Hundes.
In dieser Zeit sind in der Zuchtstation im Unterwallis 456 Welpen aus 69 Würfen geboren worden, wie die Fondation Barry in einer Medienmitteilung schreibt. Aus den anfänglich fünf sind heute 45 Mitarbeitende geworden. Die Bernhardinerzucht ist von anfänglich 15 auf über 30 Hunde angewachsen.
Bekannt wurde der Bernhardiner durch seine Nutzung als Lawinenhund durch die Chorherren. Der legendäre «Barry» soll im 19. Jahrhundert über 40 Menschen das Leben gerettet haben.
Mit diesem Hund hat die heutige Rasse indes nicht mehr viel gemeinsam. Die Bernhardiner sind schwer und massig geworden. Als Lawinenhunde wurden sie von Hunden anderer Rassen abgelöst.
Derzeit wird in Martigny an einem neuen Themenpark mit einer Fläche von 20'000 Quadratmeter gebaut. Die Eröffnung ist im kommenden Sommer geplant. Für die Kosten des Baus wurden 24 Millionen Franken budgetiert.
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
11.12.2025
Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne
Washington, 08.12.2025: Donald Trump will auf die Bühne: Der US-Präsident legt in der grössten Kultureinrichtung Washingtons einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Anstatt als Zuschauer in der Loge ist er im Kennedy Center als Moderator auf der Bühne zu sehen.
Dort werden am Sonntagabend Hollywoodstar Sylvester Stallone, die Rockband Kiss, die Sängerin Gloria Gaynor, der Country-Musiker George Strait und Musical-Schauspieler Michael Crawford für ihre künstlerischen Lebenswerke ausgezeichnet.
Bereits am Vortag verleiht ihnen Trump im Weissen Haus Medaillen. Da kündigt er bereits an, dass er als erster Präsident überhaupt bei der Verleihungsgala im Kennedy Center Gastgeber sein werde. Trump sagt, er moderiere auf Wunsch eines bestimmten Fernsehsenders. Am 23. Dezember wird die Gala vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
09.12.2025
Gottschalk-Ehefrau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen»
München, 02.12.2025: Thomas Gottschalk hat Krebs. Das enthüllt der Moderator nach Diskussionen um seine jüngsten Bühnenauftritte in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung.
Darin äussert sich auch seine Frau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen», sagt sie.
Anfang Juli dieses Jahres habe sie geahnt, dass irgendwas nicht mit ihrem Mann stimme: «Thomas wurde zusehends stiller und blasser und musste öfter zur Toilette. So kannte ich ihn nicht.» Sie habe ihm dann einen Termin in einem Münchner Klinikum besorgt.
Die Diagnose: Ein sehr seltener und bösartiger Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt und die Blutgefässe auskleidet. Der 75-Jährige musste operiert werden und benötigt Medikamente.
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