FrankreichBewährungsstrafen wegen Cybermobbings gegen Brigitte Macron
SDA
5.1.2026 - 12:29
ARCHIV - Brigitte Macron, Ehefrau des Präsidenten von Frankreich, geht neben Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, nach der Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens durch den Festsaal im historischen Rathaus Münster. Im Prozess wegen Cybermobbings von Frankreichs First Lady werden in Paris die Urteile erwartet. (zu dpa: «Urteile wegen Cybermobbing gegen Brigitte Macron erwartet») Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Keystone
Wegen Cybermobbings gegen Frankreichs First Lady Brigitte Macron hat ein Gericht in Paris acht Männer und zwei Frauen zumeist zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Keystone-SDA
05.01.2026, 12:29
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Alle müssen ausserdem ein Praktikum zum Respekt anderer Menschen im Internet absolvieren. Einige erhielten eine befristete Onlinesperre für die Nutzung der sozialen Medien, die sie für das Cybermobbing genutzt haben.
Den Angeklagten wurden zahlreiche böswillige Äusserungen über das Geschlecht der Präsidentengattin sowie über den Altersunterschied zu ihrem Mann, Emmanuel Macron, vorgeworfen. Dabei war teilweise von Pädophilie die Rede.
Hintergrund ist die seit der Wahl Macrons zum Präsidenten 2017 in den sozialen Medien kursierende Verschwörungserzählung, wonach Brigitte Macron eine Transfrau sein und als Mann geboren worden sein soll. Die Macrons waren dagegen schon früher gerichtlich vorgegangen.
Sperre für Konto auf X
Zu den Angeklagten im Alter von 41 bis 60 Jahren gehören ein in Frankreich bekannter Verschwörungstheoretiker sowie eine Frau, die sich als Medium und Werbefachfrau ausgibt und deren X-Konto inzwischen gesperrt wurde. Sie wird als massgeblich an der Verbreitung des Gerüchts beteiligt angesehen.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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