AktuellBotsuana sorgt sich wegen gestiegener Nashorn-Wilderei
SDA
20.2.2023 - 19:42
ARCHIV - Zwei Breitmaulnashörner (Ceratotherium simum) stehen im Phinda Naturschutzreservat (Südafrika) in einem Gehege. Im benachbarten Botsuana geraten Nashörner nach Angaben der Regierung des Landes zunehmend ins Visier von Wilderern. Foto: picture alliance / Kristin Palitza/dpa
Keystone
Nashörner in Botsuana geraten nach Angaben der Regierung des südafrikanischen Landes zunehmend ins Visier von Wilderern. Die Zahl der wegen ihres Horns illegal getöteten Nashörner sei von 2018 bis 2020 stark gestiegen, in den letzten zwei Jahren dank verstärkter Sicherheitsmassnahmen wie der Umsiedlung der Tiere an geheime sichere Orte aber deutlich gesunken, berichtete Botsuanas Tourismusministerin Philda Kereng am Montag dem Parlament des Landes. 138 Nashörner seien zwischen 2018 und 2022 von Wilderern getötet worden, davon 62 alleine im Spitzenjahr 2020. Im vergangenen Jahr lebten nach Angaben des Wildtieramts nur noch 23 Spitzmaulnashörner in Botsuana, während es 2018 noch fast 60 waren. Zudem zählt das Land 285 Breitmaulnashörner.
Keystone-SDA
20.02.2023, 19:42
SDA
Der internationale Handel mit Nashorn-Hörnern ist zwar verboten. Doch in Asien, vor allem in Vietnam und China, ist Horn als Inhaltsstoff der traditionellen Medizin beliebt und bringt hohe Renditen.
Die Ministerin machte eine gestiegene internationale Nachfrage nach dem Horn der stark bedrohten Tiere verantwortlich. Zudem wichen kriminelle Syndikate aus anderen südafrikanischen Ländern aus und erhöhten so den Druck auf die Nashörner in Botsuana. Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) vom vergangenen Jahr ging die Wilderei von afrikanischen Nashörnern und der Verkauf ihrer Hörner insgesamt in den vergangenen Jahren etwas zurück. Demnach leben in Afrika noch knapp 6200 Spitzmaulnashörner und 16 000 Breitmaulnashörner.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
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