LebensmittelBund ergreift weitere Massnahmen wegen schlechter Brotgetreideernte
gg, sda
29.1.2025 - 10:34
Um die Nachfrage nach Brotgetreide decken zu können, hat der Bundesrat das Importkontingent erhöht. (Themenbild)
Keystone
Landwirtinnen und Landwirte haben im vergangenen Jahr in der Schweiz so wenig Brotgetreide ernten können wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Um die Nachfrage nach Weizen, Roggen und Dinkel decken zu können, hat der Bundesrat erneut das Zollkontingent erhöht.
Keystone-SDA, gg, sda
29.01.2025, 10:34
SDA
Laut der Branchenorganisation für Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen Swiss Granum ist die Situation aussergewöhnlich. Mengenmässig sei die Brotgetreideernte die schlechteste der vergangenen 25 Jahre gewesen, sagte Swiss-Granum-Präsident Stephan Scheuner im Spätherbst 2024. Grund dafür seien häufige Niederschläge und kühles Wetter in der Zeit zwischen Aussaat und Ernte.
Basierend auf einer Vollerhebung der Getreidemengen und -qualitäten hatte die Getreidebranche eine zusätzliche Fehlmenge von 60'000 Tonnen Brotgetreide bis zum Anschluss an die inländische Getreideernte 2025 ausgemacht. Sie ersuchte deshalb um eine Erhöhung des Zollkontingents 2025.
Diesem Gesuch kam der Bundesrat nun nach und beschloss eine Erhöhung des Importkontingents um 60'000 Tonnen, wie er am Mittwoch mitteilte. Die entsprechende Änderung der Agrareinfuhrverordnung tritt am 1. März 2025 in Kraft.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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