BrandBundesrätin Baume-Schneider ist stolz auf Gesundheitspersonal
SDA
6.1.2026 - 14:07
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider ist am Dienstag gemeinsam mit dem Walliser Spitaldirektor Eric Bonvin (links) und Staatsrat Mathias Reynard (rechts) vor die Medien getreten, um den Einsatzkräften ihre Anerkennung auszusprechen.
Keystone
Laut Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider hat die Rettungskette nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana gut funktioniert. «Ich bin stolz, wie alles organisiert worden ist.»
Keystone-SDA
06.01.2026, 14:07
SDA
Das Gesundheitspersonal habe unglaublich viel geleistet, sagte Baume-Schneider am Dienstag im Spital Wallis in Sitten vor den Medien. Im Namen des Bundesrats, der Kantone und der Bevölkerung wolle sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, auch für die Angehörigen der Rettungskräfte.
«Kein Land ist in der Lage, sich um so viele Verletzte in so kurzer Zeit zu sorgen», sagte Baume-Schneider an die Adresse von Kritikerinnen und Kritikern, die das Schweizer Gesundheitssystem am Anschlag gesehen haben. «Ja, wir waren und sind angewiesen auf die Hilfe im Ausland.» Das heisse aber nicht, dass die Strukturen in der Schweiz schlecht seien.
Anerkennende Worte kamen auch vom kantonalen Gesundheitsdirektor Mathias Reynard. Die Professionalität, Solidarität und Menschlichkeit der Rettungskräfte hätten Leben gerettet, sagte er. «Wir sind stolz auf das Spital, das zu Beginn mehr als die Hälfte der Verletzten aufgenommen hat.»
«Wir haben grosse Hoffnung»
55 Verletzte seien es ursprünglich gewesen, präzisierte Spitaldirektor Eric Bonvin. Am Dienstag wurden ihm zufolge noch deren zwölf im Spital Wallis betreut, davon vier in Sitten. Letztere seien nun langsam dabei, ihre körperlichen Funktionen zurückzuerlangen. «Wir haben sehr grosse Hoffnungen für sie.»
Die Arbeit ist laut Reynard noch lange nicht abgeschlossen. Der Kanton habe auch deshalb die psychologische Hilfe, auch für Pflegende- und Ärzteteams, verstärkt. Es gelte, die vielen psychologischen Traumata aufzuarbeiten.
Beim Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana sind in der Neujahrsnacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 116 verletzt worden. Am Dienstag befanden sich 83 Verletzte in Schweizer und ausländischen Spitälern.
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
Berlin im Dunkeln: Südwesten startet ohne Strom in die Woche
Tausende Menschen müssen am 5. Januar 2026 weiter ohne Heizung und Strom in die Woche starten – bei Schnee und eisigen Aussentemperaturen. Nach dem grossen Stromausfall wegen eines Brandanschlags bleiben mehrere Schulen geschlossen.
06.01.2026
Notaufnahme am Limit: Dutzende Böller-Verletzte in Berlin
In der Silvesternacht kommen die Krankenhäuser in Deutschland regelmässig an ihre Grenzen – so auch das Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn. O-Ton Stefanie Kerstens, Radiologie Assistentin: «In der Silvesternacht jetzt haben wir immer viele Böllerverletzungen und unter anderem sieht man es ja, hier ist schon ein starkes Ausmass an der Verletzung, da fehlt schon sämtliche Finger, sowas sieht man öfters.»
01.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Berlin im Dunkeln: Südwesten startet ohne Strom in die Woche
Notaufnahme am Limit: Dutzende Böller-Verletzte in Berlin