AdelCharlotte Casiraghi bricht mit Jet-Set-Klischees im Buch
SDA
30.1.2026 - 14:54
Ich Leben sei mehr als Glamour, schreibt Charlotte Casiraghi, Nichte des Fürsten von Monaco, in einem Buch.
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Charlotte Casiraghi, Tochter von Caroline von Monaco, zeigt in ihrem neuen Buch, dass ihr Leben mehr ist als Glamour und Jet-Set. Sie will gängige Klischees über ihre Person durchbrechen.
Keystone-SDA
30.01.2026, 14:54
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Charlotte Casiraghi (39), Tochter von Caroline von Monaco, steht oft bei Modeschauen der Haut-Couture im Rampenlicht. Jetzt hat die studierte Philosophin und Nichte von Fürst Albert II. von Monaco ihr erstes eigenes Buch veröffentlicht. Das mit knapp 400 Seiten gewichtige Werk «La Fêlure» (auf Deutsch etwa «Der Riss», Verlag Julliard) ist eine literarische und philosophische Erkundung der Zerbrechlichkeit des Daseins, in der die Monegassin auf die Werke etlicher Schriftsteller eingeht.
Charlotte Casiraghi, die im Alter von vier Jahren ihren Vater bei einem Rennboot-Unfall verlor, gibt in dem Buch aber auch Einblick in die Brüche zwischen der glitzernden Fassade ihres Jet-Set-Lebens und ihrer wahren Existenz. «Ich wurde oft auf ein Hochglanzbild reduziert, auf ein Leben voller Träume und Privilegien. Es lässt sich auf ein paar Klischees von Bällen oder Modenschauen reduzieren», schreibt Casiraghi im Vorwort ihres Buches.
Image verdeckt Persönlichkeit
«Aber alles, was für mich, meine Überzeugungen oder meine Persönlichkeit von Bedeutung sein kann, wird durch dieses Image, das mir anhaftet, fast nie offenbart.» Von ihr werde verlangt, «eine bestimmte Anzahl von Stereotypen zu verkörpern, die mit meiner Geburt in eine Fürstenfamilie zusammenhängen». Ihr Buch entspreche zweifellos «dem Bedürfnis, diese Oberfläche zu durchbrechen».
Charlotte Casiraghi ist eines der drei gemeinsamen Kinder von Caroline von Monaco mit ihrem zweiten Ehemann, dem Italiener Stefano Casiraghi, dem sie 1983 das Jawort gab. Am 3. Oktober 1990 verunglückte er bei einem Rennbootunfall bei Monaco tödlich. Inzwischen ist Charlotte Casiraghi längst selbst Mutter zweier Jungen. Wie sie der Zeitung «Libération» in einem Interview anlässlich der Buchveröffentlichung sagte, lebt sie seit Kurzem in Paris, mit einem neuen Partner.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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