BankenCredit Suisse muss 910'000 Euro an Ex-Mitarbeiterin zahlen
SDA
13.1.2026 - 21:33
In erster Instanz war die Credit Suisse noch zu einem Schadenersatz von 150'000 Euro verurteilt worden. Das neue Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die mittlerweile von der UBS übernommene CS kann erneut Berufung vor dem Kassationsgericht einlegen. (Archivbild)
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Die Credit Suisse ist in Paris zu einer Zahlung von 910'000 Euro an eine ehemalige Mitarbeiterin verurteilt worden. Der Ex-Händlerin sei die Beförderung und Gehaltserhöhung nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft unterbrochen worden.
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13.01.2026, 21:33
13.01.2026, 21:41
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Dies befand das Berufungsgericht am Dienstag in einem Urteil, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Im Detail wurde die Credit Suisse zu «900'000 Euro Schadensersatz für den wirtschaftlichen Schaden aufgrund der Diskriminierung» und zu 10'000 Euro «Schadensersatz für den immateriellen Schaden» verurteilt, wie es hiess. Die Klägerin sah sich «aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Mutterschaft und ihrer Eigenschaft als Mutter» diskriminiert.
Die Frau war 2009 von der Credit Suisse als «Vice President» in der französischen Niederlassung der Credit Suisse im Vereinigten Königreich (Grossbritannien und Nordirland) eingestellt worden. 2012 verlangte sie die Beförderung zum «Director», und 2014 gab sie ihre Schwangerschaft bekannt.
Die Bank ging nie auf ihren Antrag auf Beförderung ein. Nach mehreren Mutterschaftsurlauben unterzeichnete die Mitarbeiterin schliesslich im Juni 2016 eine einvernehmliche Kündigung.
In erster Instanz war die Credit Suisse noch zu einem Schadenersatz von 150'000 Euro verurteilt worden. Das neue Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die mittlerweile von der UBS übernommene CS kann erneut Berufung vor dem Kassationsgericht einlegen.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
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20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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