Fragen und Antworten Das kannst du tun, wenn dir zu heiss wird

mmi

15.7.2023

Spanien hat dieses Jahr bereits Ende April die erste Hitzewelle verzeichnet – wie hier in Sevilla, wo ein Tourist sich in einem Brunnen auf der Plaza Virgen de los Reyes in Sevilla abkühlt.
Spanien hat dieses Jahr bereits Ende April die erste Hitzewelle verzeichnet – wie hier in Sevilla, wo ein Tourist sich in einem Brunnen auf der Plaza Virgen de los Reyes in Sevilla abkühlt.
Bild: Eduardo Briones/EUROPA PRESS/dpa

Es stehen erneut heisse Tage an – egal ob in den Ferien in Italien oder zu Hause in der Schweiz. Wie der Körper auf Hitze reagiert und was man am besten dagegen tun kann, erfährst du hier.

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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Hitze beeinträchtigt die körperliche Gesundheit.
  • Hitzebedingte Krankheitssymptome sind unter anderem Schwäche, Müdigkeit, Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, trockener Mund oder Übelkeit.
  • Neben viel trinken helfen nasse Tücher, Ruhe und Schatten, den Hitzestress klein zu halten.

Während im südlichen Europa das Quecksilber diese Tage die 40-Grad-Marke knackt, bleibt es in der Schweiz (zumindest auf der Alpennordseite) um die 33 Grad vergleichsweise kühl – wobei Tage über 30 Grad rein statistisch als Hitzetage gelten.

Und diese Hitzetage werden gemäss Bund immer häufiger. Hitze beeinflusst das Wohlbefinden der Menschen massgeblich und kann für die Gesundheit gefährlich werden. Warum der Körper genau überhitzt, was die Symptome sind und was du dagegen tun kannst, liest du hier:

Was macht Hitze mit unserem Körper?

Der Körper versucht die hohen Temperaturen mit Schwitzen auszugleichen, bei andauernder Hitze bedeutet dies Stress für den Körper. Das vermehrte Schwitzen kann zu hohen Flüssigkeit- und Elektrolytverlusten führen.

Die Folge: Die erweiterten Blutgefässe lassen den Blutdruck fallen. Das Herz-Kreislauf-System droht zu überlasten und es kann Erschöpfung, Hitzeschlag oder einen Sonnenstich verursachen. 

Besonders für ältere Menschen, bei denen die körpereigenen Kühlsysteme nicht mehr so gut funktionieren, belasten die heissen Temperaturen die Gesundheit. Wer nicht ständig trinkt, droht wortwörtlich auszutrocknen. Aber auch jüngere und gesunde Menschen können durch anhaltend hohe Temperaturen überlastet werden.

Wer sind die Risikogruppen?

Das Bundesamt für Gesundheit definiert folgende Risikogruppen bezüglich Hitze:

Ältere Menschen, pflegebedürftige Personen, chronisch Kranke, Schwangere, Kleinkinder und Säuglinge, Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mit Erkrankungen der Atmungssysteme, mit Diabetes, Demenz oder mit psychischen Erkrankungen sind speziell gefährdet.

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Was sind hitzebedingte Krankheitssymptome?

Schwäche, Müdigkeit, Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, trockener Mund, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, hohe Körpertemperatur, starkes Schwitzen, erhöhter Puls.

Was tun bei Hitzestress?

Einen kühlen oder schattigen Ort aufsuchen, sich hinlegen, den Körper mit feuchten Tüchern kühlen, viel frisches Wasser trinken, elektrolythaltiges Getränk trinken – das sind Getränke, die Kalium, Magnesium und Glucose enthalten, etwa Sportgetränke oder verdünnter Apfelsaft.

Fühlt man sich nach kurzer Zeit nicht besser, sollte man unverzüglich den Arzt oder die Ärztin kontaktieren.

Was kann man sonst noch tun?

Hitzewarnungen beachten: Der Wetterdienst des Bundes MeteoSchweizinformiert aktuell über mögliche Hitzewarnungen.

Wenn man unterwegs ist, möglichst die pralle Sonne meiden und im Schatten bleiben. Zudem kann die Haut mit langarmigen Oberteilen oder losen, engmaschigen Kleidern bedeckt, besser geschützt sein. Auch eine Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit ausreichend Schutzfaktor (+30 UVA/UVB) sind empfehlenswert.

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