Lösegeld gefordert Hacker stehlen Millionen Nutzerdaten bei Pornhub – und drohen nun mit Veröffentlichung

Lea Oetiker

17.12.2025

Die Hackergruppe ShinyHunters behauptet, 200 Millionen Datensätze von Premium-Kunden der Pornowebsite Pornhub gestohlen zu haben.
Die Hackergruppe ShinyHunters behauptet, 200 Millionen Datensätze von Premium-Kunden der Pornowebsite Pornhub gestohlen zu haben.
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Die Hackergruppe ShinyHunters hat nach eigenen Angaben Daten von Millionen Pornhub-Nutzern erbeutet und droht mit deren Veröffentlichung.

Lea Oetiker

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Hacker der Gruppe ShinyHunters haben nach eigenen Angaben 200 Millionen Datensätze von Pornhub-Premium-Kunden gestohlen und fordern Lösegeld.
  • Die Daten sollen E-Mail-Adressen und Nutzungsinformationen, aber keine Zahlungsdaten enthalten.
  • Woher das Material stammt, ist unklar – sowohl Pornhub als auch der frühere Dienstleister Mixpanel weisen Verantwortung zurück.

Die Hackergruppe ShinyHunters behauptet, 200 Millionen Datensätze von Premium-Kunden der Pornowebsite Pornhub gestohlen zu haben. Die Angreifer drohen, die Daten zu veröffentlichen, falls der Betreiber kein Lösegeld in Bitcoin zahlt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, legten die Hacker eine kleine Datenprobe vor, die teilweise als echt verifiziert werden konnte. Betroffen seien E-Mail-Adressen, Video-Links, Aufrufzeiten und Download-Informationen – jedoch keine Zahlungsdaten oder Passwörter.

Herkunft der Daten bislang unklar

Die Herkunft der Daten ist bislang unklar. Pornhub erklärte, der Vorfall könne im Zusammenhang mit dem ehemaligen Dienstleister Mixpanel stehen, der seit 2021 nicht mehr für die Website tätig ist.

Das Unternehmen wies die Vermutung zurück und erklärte, es gebe «keine Anzeichen» dafür, dass die Daten aus einem eigenen Sicherheitsvorfall stammen.

ShinyHunters gilt als bekannte Hackergruppe und steht hinter mehreren Angriffen auf grosse Unternehmen. Ob Pornhub der Lösegeldforderung nachkommt, ist offen – Experten halten das aber für unwahrscheinlich. Sollte das Unternehmen nicht zahlen, könnten die erbeuteten Kundendaten nach Einschätzung von Beobachtern bald im Netz auftauchen.


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