La marmotte qui n’en a rien à grignoter
Excédé par les vols dans son potager, un agriculteur américain a sorti la caméra. Résultat : une success story insolite avec des marmottes et une étonnante leçon de cohabitation.
15.01.2026
Ein amerikanischer Hobbygärtner verliert die Geduld, installiert eine Kamera – und entdeckt statt eines Schädlings ein Murmeltier. Was folgt, ist eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte über Gelassenheit und Zusammenleben.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Ein Hobbygärtner entdeckte mithilfe einer Kamera ein Murmeltier als heimlichen Gemüsefresser.
- Statt das Tier zu vertreiben, begann er es zu filmen – die Videos gingen viral.
- Heute lebt eine ganze Murmeltierfamilie im Garten, geduldet und bewusst integriert.
Monatelang hatte Jeff Permar seinen Gemüsegarten im US-Bundesstaat Delaware gepflegt. Kurz vor der Ernte verschwanden plötzlich Karotten, Melonen und Tomaten. Anfangs ärgerte ihn das. Dann wollte er wissen, wer sich da bediente – und stellte eine Kamera auf.
«Ja, ich esse dein Gemüse, na und?»
Doch nicht etwa ein Dieb kommt zum Vorschein. Vielmehr zeigen die Aufnahmen ein kräftiges Murmeltier, das sich völlig ungeniert Gemüse schnappt, sich hinsetzt und frisst. Immer wieder blickt es direkt in die Kamera. «Es sah aus, als wollte es sagen: Ja, ich esse dein Gemüse – und?», erzählt Permar später.
Statt das Tier zu vertreiben, begann Jeff Permar zu filmen. Er gab dem Murmeltier den Namen «Chunk» und stellte die Videos ins Internet. Innerhalb kurzer Zeit wurden sie tausendfach, später millionenfach angeklickt.
Mit der Zeit blieb es nicht bei einem Tier. Weitere Murmeltiere tauchten auf, später auch Jungtiere. Heute lebt rund um den Garten eine ganze Murmeltierfamilie mit Namen wie Nugget, Nibbles oder Chip.
Ein kleiner Picknicktisch für Chunk & Co.
Anstatt Zäune zu errichten oder Fallen aufzustellen, entschied sich Permar für einen anderen Weg. Er teilte seinen Garten auf: Ein Teil blieb für seine Familie, ein Teil für die Murmeltiere. Sogar einen kleinen Tisch stellte er auf, an dem die Tiere fressen können.
Murmeltiere gelten oft als störend oder schädlich. In diesem Fall wurden sie zu Sympathieträgern. «Es ist auch ihr Lebensraum», sagt der Hobbygärtner. Für ihn sei die Geschichte längst mehr als ein Zeitvertreib. Sie zeige, dass Konflikte nicht immer mit Verdrängen gelöst werden müssen.