Deutscher fährt in Almabtrieb

dpa

25.9.2021 - 18:27

ABD0051_20210925 - HIPPACH - ÖSTERREICH: ZU APA0144 VOM 25.9.2021 - Bei einem Almabtrieb im Zillertal ist es Samstagnachmittag zu einem verhängnisvollen Zwischenfall gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr in Hippach vermutlich wegen eines technischen Defekts ein Pkw in das Ende eines Menschen- und Tierzugs. Zahlreiche Personen wurden verletzt. Im Bild: Das Unglücksfahrzeug am Samstag, 25. September 2021 in Hippach. - FOTO: APA/ZOOM.TIROL
Bei einem Almabtrieb im Zillertal ist es Samstagnachmittag zu einem verhängnisvollen Zwischenfall gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr in Hippach vermutlich wegen eines technischen Defekts ein Pkw in das Ende eines Menschen- und Tierzugs. Zahlreiche Personen wurden verletzt. 
Bild: Keystone

Ein 78-Jähriger aus Rheinland-Pfalz will mit seinem Auto einem Almabtrieb in Tirol folgen. Dann versagen offenbar die Bremsen. Es kommt zu einem folgenschweren Unfall.

dpa

25.9.2021 - 18:27

Bei einem Almabtrieb im Zillertal in Tirol hat ein Deutscher am Samstag mit seinem Auto einen schweren Unfall verursacht. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden sieben Menschen verletzt, vier davon schwer. Der 78-Jährige aus Rheinland-Pfalz sei mit seinem Wagen bei Hippach dem talwärts ziehenden Almabtrieb mit rund 20 Kühen gefolgt, als offenbar plötzlich die Bremsen versagten. Der Wagen prallte demnach zuerst gegen ein Begleitfahrzeug, dann auf einen Pritschenwagen und kam schliesslich an einer Begrenzungsmauer zum Stehen.

Ursache offenbar ein technischer Defekt

Eine 17-Jährige wurde schwer verletzt. Sie soll von Kühen niedergestossen worden sein. Der aus dem Rhein-Pfalz-Kreis stammende Unfallverursacher, seine 82 Jahre alte deutsche Beifahrerin sowie ein 39 Jahre alter vom Auto erfasster Treiber wurden laut Polizei ebenfalls schwer verletzt. Sie kamen – zum Teil mit Rettungshubschraubern transportiert – in Krankenhäuser.

Zwei weitere Treiber erlitten leichte Verletzungen und konnten den Angaben zufolge die Kühe an ihr Ziel bringen. Danach hätten sich die beiden Österreicher in ärztliche Behandlung begeben. Tiere kamen bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.

dpa