Die 46'000-Franken-Barbie: Ihre nächste OP könnte tödlich sein

hgm-press

10.8.2018

Warum tut sich ein Mensch so etwas an? Amanda Ahola möchte eines Tages aussehen wie ihr grosses Vorbild Barbie. An der 22-jährigen Finnin scheint aber bereits schon jetzt nichts mehr «echt» zu sein.

Seit ihrem 16. Lebensjahr sparte Amanda Geld für ihre erste Beauty-OP. «Barbie sieht in meinen Augen einfach perfekt aus. Das wollte ich auch», sagte Amanda Ahola. Zwei Jahre später liess sich die Finnin zum ersten Mal die Brüste vergrössern. Eine Nasen-Korrektur, Lippen-Unterspritzungen, jede Menge Botox und zwei weitere Brustvergrösserungen sollten folgen. Umgerechnet gab die junge Frau mehr als 46'000 Franken für ihren Plastik-Look aus.

Doch damit ist nun erstmal Schluss. «Ich habe insgesamt drei Ärzte um eine neue OP gebeten. Sie haben mich alle abgelehnt», sagt Ahola unglücklich. Dabei sollte sie froh sein. Nach medizinischem Ermessen sollte sie sich nämlich unter keinen Umständen wieder unters Messer legen. Bei ihrer letzten Brustvergrösserung erlitt sie einen Krampfanfall und ihr Hirn schwoll an. Monatelange Schmerzen und Gedächtnisverlust waren die Folge.

Aufgrund der Komplikationen bei der letzten Operation, weigern sich nun viele Ärzte, weitere Eingriffe zu machen. «Also ändere ich mein Aussehen vorerst ohne Ärzte», sagt sie trotzig und trägt eine Korsage, die ihren Hüftumfang winzig klein werden liess. «Meine Freunde und Familie akzeptieren, was ich mache. Verstanden fühle ich mich dennoch nicht.»

«Ohne meine grossen Brüste würde mein Leben heute ganz anders aussehen. Darüber bin ich mir im Klaren», sinniert sie über ihre Barbie-Sucht und schiebt mit ein bisschen Wehmut hinterher: «Bereits vor den Operationen war ich sehr hübsch. Das haben mir die Leute immer wieder bestätigt.»

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