TiereDie als Haustier gehaltene Riesenschnecke ist ein Gesundheitsrisiko
ceel, sda
19.10.2023 - 11:29
Die Achatschnecke wird in Europa oft als Haustier gehalten. (Archivbild)
Keystone
Die Ostafrikanische Riesenschnecke stellt laut einer neuen Studie eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Die über 20 Zentimeter langen Schnecken seien ein neues beliebtes Haustier in der Schweiz, hiess es von der Universität Lausanne am Donnerstag.
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19.10.2023, 11:29
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Dabei seien sie Überträger von mindestens 36 Krankheitserregern, von denen zwei Drittel auch Menschen infizieren können, wie es in der Studie im Fachblatt «Parasites & Vectors» hiess. Dazu gehört etwa der Ratten-Lungenwurm, ein gefährlicher Parasit, der in Menschen Hirnentzündungen auslösen kann.
«Die sozialen Netzwerke sind voll von Fotos von Menschen, die das Tier mit ihrer Haut oder sogar ihrem Mund in Berührung bringen», sagte die Studienleiterin Cleo Bertelsmeier, Professorin an der Uni Lausanne, in der Mitteilung der Hochschule. Man glaube, dass der Schleim der Schnecke gut für die Haut sei.
Die Lausanner Forschungsgruppe hat gemäss der Hochschule die weltweit erste Studie durchgeführt, die gleichzeitig das Risiko der Invasion und der Übertragung von Krankheiten durch den Handel mit dieser Art als Haustier quantifiziert.
Hauptsächlich in Europa als Haustier
Dazu nutzten die Biologinnen und Biologen Daten aus sozialen Netzwerken, um eine weltweite Kartierung der Gebiete zu erstellen, in denen sich das Tier in Gefangenschaft befindet, und um das Risikoverhalten von Einzelpersonen zu bewerten.
«Wenn man die sozialen Netzwerke besucht, stellt man schnell fest, dass es viele Besitzer von Riesenschnecken als Haustiere gibt (hauptsächlich aus Europa) und dass sich viele nicht der Gesundheitsrisiken bewusst zu sein scheinen, denen sie sich selbst oder ihre Kinder aussetzen, wenn sie mit den Schnecken umgehen, z. B. indem sie sie auf ihr Gesicht setzen». Das sagte Studien-Erstautor Jérôme Gippet in der Mitteilung.
Die Ostafrikanische Riesenschnecke, auch Achatschnecke genannt, gilt als besonders problematische invasive Art. Sie ist gefrässig, vermehrt sich sehr schnell und stellt eine Bedrohung für landwirtschaftliche Flächen und die Biodiversität dar. Vom Verzehr dieser wirbellosen Tiere wird zudem dringend abgeraten.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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