Öffentlicher DienstDie Hälfte der Schweizer Gemeinden setzen auf Soziale Medien
SDA
20.1.2026 - 05:01
Facebook ist weiterhin die am meisten verbreitete Social-Media-Plattform unter den Schweizer Gemeinden. (Symbolbild)
Keystone
Die Schweizer Behörden kommunizieren vermehrt via Soziale Medien: Fast die Hälfte der Gemeinden bespielt laut einer neuen Erhebung mindestens einen Kanal. Das sind gut 13 Prozent mehr als im Vorjahr, wobei erstmals auch Tiktok und Youtube erfasst wurden.
Keystone-SDA
20.01.2026, 05:01
SDA
Schweizweit verfügen fast 50 Prozent der Gemeinden über mindestens einen Social-Media-Kanal, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie von Gromann Partner hervorgeht. Sämtliche 2121 Schweizer Städte und Gemeinden wurden darin berücksichtigt.
Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 36,4 Prozent, 2024 bei bei knapp 30 Prozent. Aus dieser Entwicklung schliesst die Kommunikationsagentur eine Trendwende: Social Media sei nicht mehr die Ausnahme, sondern werde langsam zum Standardkanal.
Unverändert am weitesten verbreitet unter den Behörden ist Facebook. Ein knappes Drittel der Gemeinden verfügt gemäss der Erhebung über ein Profil auf dieser Plattform. An zweiter und dritter Stelle folgen Instagram und die Businessplattform Linkedin.
Kulturelle Unterschiede
Während die rätoromanische Sprachregion im vergangenen Jahr insbesondere auf Facebook und Instagram zugelegt hat, steigt die Präsenz auf Linkedin vor allem in Deutschschweizer und Westschweizer Gemeinden, wie Gromann Partner feststellen.
Unterschiede gibt es auch zwischen Stadt und Land. Zentral gelegene Gemeinden sind tendenziell häufiger aktiv in den Sozialen Medien als periphere. Ländliche, peripher gelegene Gemeinden haben wiederum im Verhältnis zur Bevölkerungszahl besonders viele Follower.
Die vor allem bei jungen Menschen beliebte Kurzvideo-Plattform Tiktok spielt in sämtlichen Regionen kaum eine Rolle, so die Studie. Nur gerade zwei Prozent der Gemeinden verfügen über einen Account. Mit Abstand die grösste Community hat die Stadt Thun mit inzwischen mehr als 9000 Followern.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
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