Bund erhöht Hitzewarnung auf Stufe 4

tsha

24.6.2019

Schweizer Wetterflash

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Wie wird das Wetter in der Schweiz in den nächsten 24 Stunden? Hier erfahren Sie alles Wichtige!

06.12.2019

Rekordverdächtige Hitze steht vor der Türe: In den nächsten Tagen steigt das Thermometer auf bis zu 39 Grad. Das müssen Sie jetzt beachten.

Es wird heiss in der Schweiz, sehr heiss sogar: In den nächsten Tagen rollt eine Hitzewelle auf das Land zu, die es in sich hat. Ab Montag steigt das Quecksilber kontinuierlich, in der Wochenmitte wird es dann rekordverdächtige Temperaturen geben. Erwartet werden von Dienstag bis Donnerstag Spitzenwerte zwischen 33 und 37 Grad Celsius, gebietsweise kann es sogar noch heisser werden.

«Am wärmsten wird es voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag im Unteren Aaretal und in der Region Basel. Auf der ganzen Alpennordseite könnten Rekorde gebrochen werden», so «SRF Meteo». Konkret heisst das: Temperaturen von bis zu 39 Grad sind dann möglich. Besonders am späten Nachmittag, zwischen 16 und 18 Uhr, steigt das Thermometer. Die Nächte bringen dabei kaum Abkühlung, bei Temperaturen von bis zu 20 Grad. Eine Ende der Hitzewelle ist erst am kommenden Sonntag absehbar.

Am Sonntag hatte das Bundesamt für Meteorologie eine Hitzewarnung der Stufe drei herausgegeben. Für Basel und Sion sprach der Bund am Montag die Gefahrenstufe 4 aus, also die zweithöchste Stufe. Schuld an der Hitze ist ein Hoch über Mittel- und Südeuropa, durch das sich die Zufuhr heisser Luft aus Nordafrika verstärkt. Ausserdem steht die Sonne im Juni besonders lang am Himmel, was zu einer weiteren Aufheizung führt.

«Direkt kann Hitze Menschen schwächen»

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichte am Montag ebenfalls eine Hitzewarnung. «Hohe Temperaturen beeinflussen die Gesundheit», so das BAG. «Direkt kann Hitze Menschen schwächen. Sie kann zu Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen führen. Grund dafür ist eine beeinträchtigte Wärmeregulation. Man schwitzt dann weniger und empfindet ein vermindertes Durstgefühl.»

Das Bundesamt rät dazu, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, mindestens 1,5 Liter am Tag zu trinken und nach sportlichen Betätigungen den Salzverlust, der durch starkes Schwitzen verursacht wird, auszugleichen. Ganz wichtig ausserdem: «Lassen Sie weder Personen noch Tiere im abgestellten Auto zurück.»

Als Symptome für den sogennanten «Hitzestress» nennt das BAG unter anderem eine erhöhte Körpertemperatur, einen erhöhten Puls, Müdigkeit und Schwäche sowie Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe. Ausserdem könnten Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.

Abkühlung kann ein kaltes Bad verschaffen. Allerdings ist beim Baden in Flüssen derzeit erhöhte Vorsicht angebracht: Wegen hoher Abflussmengen ist die Strömung besonders stark, ausserdem ist das Wasser sehr kalt und in manchen Flüssen aufgrund des Hochwassers derzeit so trüb, dass mögliche Gefahrenstellen kaum erkennbar sind. 

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