Während eines Sturms stürzte eine Stützmauer auf die Gleise und traf auch den Zug.
Dutzende Rettungswagen sowie rund 65 Sanitäter und Helfer waren im Einsatz.
Die Nahverkehrszüge in Katalonien sind vor allem in den Hauptverkehrszeiten voll. (Archiv-Bild)
Ein Toter und Verletzte bei neuem Zugunglück in Spanien - Gallery
Während eines Sturms stürzte eine Stützmauer auf die Gleise und traf auch den Zug.
Dutzende Rettungswagen sowie rund 65 Sanitäter und Helfer waren im Einsatz.
Die Nahverkehrszüge in Katalonien sind vor allem in den Hauptverkehrszeiten voll. (Archiv-Bild)
In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren Zugunglück. Es gibt einen Toten und mehr als 30 Verletzte. Was über den Unfall bei Barcelona bekannt ist.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Nahe der spanischen Metropole Barcelona ist am Dienstagabend ein Pendlerzug verunglückt.
- Zuvor war eine Stützmauer auf die Gleise gestürzt, wie spanische Rettungsdienste mitteilten.
- Bei dem Unglück bei Gelida kam den Angaben zufolge eine Person ums Leben, mindestens 37 weitere wurden verletzt, fünf von ihnen schwer.
- Der spanische Bahnbetreiber Adif erklärte, die Stützmauer sei vermutlich aufgrund heftiger Regenfälle eingestürzt, die in dieser Woche über den Nordosten Spaniens hinweggezogen waren.
- Der Pendlerzugverkehr auf der betroffenen Strecke wurde eingestellt.
Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück in Südspanien mit mindestens 42 Toten hat es in Katalonien im Nordosten des Landes einen weiteren Unfall mit einem Nahverkehrszug mit einem Toten und 37 Verletzten gegeben. Bei dem Toten handele es sich um den Zugführer, teilte der regionale Rettungsdienst auf der Plattform X mit. Auf Bildern von Onlinemedien war die zerstörte Frontpartie des Zuges zu sehen.
20 Krankenwagen und Dutzende Sanitäter sowie Helfer seien an der Unglücksstelle nahe dem Ort Gelida westlich von Barcelona im Einsatz, teilte der Zivilschutz Kataloniens auf X mit. Demnach war eine Stützmauer während eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt und traf auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den Abendstunden sind diese Züge an Wochentagen voll besetzt und viele Passagiere müssen im Stehen reisen.
Zuvor war schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter nördlich nahe dem Ort Blanes wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, über Verletzte wurde nichts mitgeteilt.
Erst vor zwei Tagen kamen bei einem schweren Zugunglück in Andalusien mindestens 42 Menschen ums Leben. Dutzende weitere wurden verletzt. Rettungskräfte suchten am Dienstag weiterhin nach weiteren Opfern in den Trümmern. Die Gesundheitsbehörden teilten mit, dass sich am Dienstagmorgen noch 39 Menschen im Spital befanden, während 83 behandelt und wieder entlassen worden seien.
Sturm «Harry»: Auto mitgerissen
Unterdessen konnten Rettungskräfte das Fahrzeug eines Mannes finden, das von Wassermassen in einem normalerweise trockenen Flusslauf, einer Riera, bei dem Ort Palau-Sator mitgerissen worden war. In dem Auto sei ein Toter gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um den Vermissten handele, teilte die Feuerwehr mit.
Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken Sturms «Harry» mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und starken Niederschlägen Alarmstufe Rot ausgerufen. Wegen meterhoher Wellen war auch gewarnt worden, sich auf keinen Fall Hafenmolen und Stränden zu nähern.