Tsunami-Warnung nach schwerem Erdbeben vor Alaska aufgehoben

SDA

29.7.2021 - 12:50

epa09375771 A handout photo made available by the United States Geological Survey (USGS) shows the location of a magnitude 8.2 earthquake hitting off Alaska, USA, 29 July 2021. The epicenter was recorded 91 kilometres off Perryville, Alaska.  EPA/USGS / HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Eine Grafik der United States Geological Survey (USGS) zeigt den Ort vor der Südküste Alaskas, an dem sich am Morgen ein Erdbeben der Stärke 8,2 ereignet hat. 
Grafik: EPA

In Alaska ist es am frühen Morgen zu einem schweren Erdbeben gekommen. Der Nationale Wetterdienst der USA hat daraufhin zunächst  eine Tsunami-Warnung herausgegeben, diese inzwischen aber wieder aufgehoben. 

SDA

29.7.2021 - 12:50

Ein starkes Erdbeben hat sich vor der Südküste des US-Gliedstaates Alaska ereignet. Die zuständige US-Behörde USGS gab die Stärke mit 8,2 an. Es sei am späten Mittwochabend (Ortszeit) 104 Kilometer südöstlich auf dem auf einer Halbinsel gelegenen Ort Perryville in einer Tiefe von 32 Kilometern aufgetreten.

Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) gab eine Tsunami-Warnung aus, diese wurde nach rund drei Stunden aber wieder aufgehoben. Er sprach zunächst von einer Stärke von 8,1, korrigierte dann ebenfalls auf 8,2, ortete das Beben aber knapp 121 Kilometer südöstlich des ebenfalls auf der Halbinsel gelegenen Ortes Chignik.

Hinweise auf Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es nicht. Alaska ist eine sehr dünn besiedelte Region der Vereinigten Staaten. Sie wird immer wieder von Erdstössen getroffen. Die Erdbebenwarte des Bundesstaates misst durchschnittlich alle 15 Minuten eine Erschütterung. Die meisten davon spüren die Einwohner nicht.

Ende November 2018 hatten ein Erdbeben der Stärke 7,0 sowie mehr als 200 Nachbeben allerdings erhebliche Sachschäden im Süden Alaskas hinterlassen. Tote gab es aber nicht. Ein besonders verheerendes Beben ereignete sich im Jahr 1964, als ein Wert von 9,2 gemessen wurde. Damals kamen mehr als 120 Menschen ums Leben.

SDA