AktuellErdbeben vor der Küste alarmiert Japan – Warnstufe gesenkt
SDA
8.12.2025 - 16:52
dpatopbilder - Eine Tsunami-Warnung wird auf einem Fernseher in Yokohama, in der Nähe von Tokio, angezeigt. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa
Keystone
Nach einem starken Erdbeben vor der Küste Japans warnen die zuständigen Behörden vor einem Tsunami mit bis zu einem Meter hohen Wellen. Zunächst war die japanische Meteorologie-Behörde sogar von bis zu drei Meter hohen Wellen ausgegangen. Das Erdbeben mit der Stärke von 7,5 habe sich am späten Abend (Ortszeit) in einer Tiefe von 50 Kilometern ereignet und war auch in mehreren Städten spürbar. Zunächst hatte die Behörde die Stärke mit 7,6 angegeben.
Keystone-SDA
08.12.2025, 16:52
08.12.2025, 21:53
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Die Katastrophenschutz-Behörde sprach von 23 Verletzten. Drei Personen werden demnach vermisst. Grosse Schäden wurden zunächst nicht bekannt.
Warnstufe herabgestuft
Von Flutwellen gefährdet sind nach Behördenangaben vor allem südliche Küstengebiete der Insel Hokkaido sowie nordöstliche Gebiete von Honshu, der grössten Insel Japans. Die Tsunami-Warnung wurde nach einer Weile auf eine geringere Stufe gesetzt.
Die höchste bisher gemessene Welle von 70 Zentimetern traf die Küstenstadt Kuji auf Honshu, wie die Meteorologie-Behörde mitteilte. In Urakawa auf Hokkaido wurden 50 Zentimeter gemessen. Die Behörde warnte auch vor möglichen Nachbeben.
Wie der japanische Sender NHK berichtete, ordneten mehrere Gemeinden Evakuierungen an. Im Büro von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi habe die Regierung einen Krisenstab einberufen. Dem Bericht zufolge möchte die Meteorologie-Behörde zeitnah eine Pressekonferenz abhalten, um über weitere Massnahmen zu informieren.
Vorsichtsmassnahmen an Atomruine Fukushima
Der Betreiber der japanischen Atomruine Fukushima Daiichi teilte mit, dass wegen der Tsunami-Warnung Vorsichtsmassnahmen getroffen worden seien. «Derzeit gibt es keine Anomalie im System», teilte der Konzern Tepco (Tokyo Electric Power Company Holdings) auf seiner Internetseite mit.
In dem Atomkraftwerk im Nordosten des Inselstaates war es im März 2011 infolge eines schweren Erdbebens und gewaltigen Tsunamis zu mehreren Kernschmelzen gekommen, nachdem die Kühlsysteme ausgefallen waren.
Tsunamis genannte Flutwellen können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern. Im Gegensatz zu normalen oberflächlichen Wellen ist der Tsunami (japanisch: grosse Welle im Hafen) besonders gefährlich, weil sich die tiefen Wasserschichten in Bewegung setzen.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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