NiederlandeEuropol: Kriminelle Banden immer gefährlicher durch KI und Internet
SDA
18.3.2025 - 14:22
ARCHIV - Blick auf das Gebäude von Europol. Europol ist die EU-Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag. Foto: Jerry Lampen/anp/dpa
Keystone
Das organisierte Verbrechen steht Europol zufolge durch technologische Entwicklungen und geopolitische Spannungen vor einem grundlegenden Wandel.
Keystone-SDA
18.03.2025, 14:22
SDA
Banden nutzten Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet für ihre Verbrechen, heisst es in der in Den Haag vorgelegten umfassenden Analyse von Europol zum organisierten Verbrechen.
Die Experten sehen einen «grundlegenden Wandel» bei Mittel, Taktik und Strukturen: «Das organisierte Verbrechen destabilisiert immer mehr Gesellschaften, nährt sich zunehmend durch das Internet und wird stark beschleunigt durch KI und andere neue Technologien.»
Der Bericht erscheint alle vier Jahre und analysiert die Entwicklungen und Bedrohungen durch das organisierte Verbrechen.
«Internet ist das Rückgrat»
«Das Internet ist das Rückgrat des organisierten Verbrechens», stellen die Experten fest. Es werde sowohl für die Beschaffung von Mitteln genutzt, wie Waffen, Geld oder Technologie, als auch dafür Täter zu rekrutieren.
«Verbrechen als Dienstleistung», nennen das die Europol-Experten. Computerexperten würden engagiert für Cyber-Attacken, aber auch Auftragsmörder.
Ein Trend ist Europol zufolge die Rekrutierung von Jugendlichen – manche sind erst 14 Jahre alt. Sie würden etwa in den sozialen Medien angeworben, um Pakete von Kokain aus Containern in Häfen zu holen, aber auch für extreme Gewalttaten bis zum Auftragsmord.
Kinder-Missbrauch mit KI
Das Internet ist dem Bericht zufolge auch Ort für illegalen Handel, Geldwäsche sowie Tatort. Immer mehr Menschen würden Opfer von Online-Betrug. Aber auch der sexuelle Missbrauch von Kindern werde durch das Internet beschleunigt.
Besorgniserregend ist Europol zufolge, dass KI zum sexuellen Missbrauch von Kindern genutzt wird. Fotos oder Filme würden verfälscht. Damit könnten Kinder erpresst werden. Mit Hilfe von KI könnten auch Stimmen und Gesichter täuschend echt gefälscht werden.
Feindliche Angriffe
Gefährlich ist Europol zufolge die Zusammenarbeit mit ausländischen Diensten, als Folge der geopolitischen Spannungen etwa mit Russland. Kriminelle würden gezielt eingesetzt, etwa für Sabotage von Datenkabeln, Cyber-Attacken, Desinformationskampagnen oder den Schmuggel von Migranten in die EU.
Das Ziel sei es, EU-Staaten zu destabilisieren. Europol spricht von «hybriden Tätern», die politische Verantwortung verschleiern wollten. Verbrecher würden vom staatlichen Schutz profitieren und daran verdienen.
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
Gut ein Jahr nach dem Tod einer 33-jährigen Frau auf dem Berg in Österreich steht ihr Freund vor Gericht. Der heute 37-jährige Mann muss sich am Donnerstag vor dem Landesgericht Innsbruck wegen des Vorwurfs der grob fahrlässigen Tötung verantworten.
19.02.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung