USAFamilie von getöteter Kamerafrau verklagt Alec Baldwin
SDA
10.2.2023 - 06:50
ARCHIV - US-Schauspieler Alec Baldwin während eines Gerichtstermins in einem Gerichtssaal. Foto: Alec Tabak/Pool The Daily News/AP/dpa
Keystone
Auf den US-Schauspieler Alec Baldwin (64) kommt nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei einem Western-Filmdreh eine weitere Klage zu. Die in der Ukraine lebenden Eltern und die jüngere Schwester der getöteten Kamerafrau Halyna Hutchins gehen mit einer Zivilklage gegen Baldwin und andere Beteiligte bei dem Dreh des Films «Rust» vor, wie die US-Anwältin Gloria Allred am Donnerstag in Los Angeles mitteilte.
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10.02.2023, 06:50
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Die Familie wirft den Verantwortlichen der «Rust»-Produktion unter anderem vor, zahlreiche Sicherheitsmassnahmen verletzt und fahrlässig gehandelt zu haben. Die Kläger verlangen Schadenersatz in nicht genannter Höhe.
Der Tod von Hutchins stelle für ihre Eltern und Schwester einen grossen Verlust dar, sagte Allred. Die Kamerafrau habe die Familie in der Ukraine auch finanziell unterstützt und ihre Verwandten in die USA holen wollen. Ihre Mutter Olga, die als Krankenschwester in Kiew arbeite, sei vom «schockierenden» Tod ihrer Tochter schwer getroffen worden. Allred zufolge hat sich Baldwin nach dem tödlichen Schuss am Set nicht bei den Angehörigen gemeldet oder entschuldigt.
Gegen Baldwin und die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed läuft bereits ein Strafverfahren. Die Staatsanwaltschaft im US-Staat New Mexico hatte im Januar gegen beide Klage wegen fahrlässiger Tötung eingereicht. Im Falle eines Schuldspruchs mit erschwerenden Umständen drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft.
Hutchins ((42) war bei Dreharbeiten zu dem Western «Rust» auf einer Filmranch in Santa Fe im Oktober 2021 tödlich verletzt worden. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hantierte bei der Probe für eine Szene mit einer Waffe, als sich ein Schuss löste. Regisseur Joel Souza wurde bei dem Vorfall von dem Projektil an der Schulter getroffen und verletzt. Untersuchungen ergaben später, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Baldwin wies jegliche Schuld an dem fatalen Vorfall stets von sich.
Hutchins hinterliess einen Ehemann und einen Sohn. Witwer Matthew Hutchins ging im Februar 2022 mit einer Zivilklage gegen Baldwin und andere Mitwirkende vor. Im Oktober gab er dann aber bekannt, man habe sich aussergerichtlich geeinigt und die Klage beigelegt. Einzelheiten über eine mögliche Abfindung wurden nicht bekannt. Allred zufolge waren die Eltern und die Schwester der Kamerafrau an diesem Vorgang nicht beteiligt.
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Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
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Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
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12.02.2026
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Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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