AktuellFast 50 Grad: Extreme Hitze und Buschbrände in Australien
SDA
26.1.2026 - 10:52
dpatopbilder - Jetty Jumpers entkommen der Hitze in Adelaide. Am Australia Day werden in einigen Städten Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet, während die Südstaaten in einer rekordverdächtigen Hitzewelle schwitzen. Foto: Matt Turner/AAP/dpa
Keystone
Weite Teile Australiens ächzen unter extremer Hitze mit Temperaturen nahe 50 Grad. Buschfeuer haben im Südosten bereits Evakuierungen ausgelöst.
Keystone-SDA
26.01.2026, 10:52
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Besonders schlimm betroffen sind die Bundesstaaten Südaustralien, Victoria, New South Wales und Queensland. In vielen australischen Medienberichten ist von einem der heissesten Wetterphänomene seit Jahren die Rede. Gewarnt wird vor möglichen Gefahren für Bevölkerung und Einsatzkräfte. Schon in den vergangenen Tagen gab es Werte von teilweise mehr als 40 Grad.
45 Grad in Melbourne
«Bleiben Sie kühl, trinken Sie ausreichend, bleiben Sie drinnen, meiden Sie die Sonne», zitierte der australische «Guardian» den Meteorologen Dean Narramore vom australischen Wetteramt BoM. Für mehrere Orte in Victoria wurden für Dienstag Werte von rund 49 Grad erwartet. Auch in der Metropole Melbourne – wo gerade das Tennisturnier Australian Open ausgetragen wird – sollen die Temperaturen auf etwa 45 Grad steigen. Damit würden sie fast an den bisherigen Rekordwert von 46,6 Grad heranreichen, der im Februar 2009 verzeichnet wurde.
In Teilen des Bundesstaates Südaustralien dürften die Temperaturen wahrscheinlich auf mehr als 49 Grad klettern. Selbst für die Grossstadt Adelaide werden 46 Grad prognostiziert – und sogar die Nachtwerte sollen in den kommenden Tagen vielerorts noch bei weit über 30 Grad liegen. Im weiteren Verlauf der Woche könnten in verschiedenen Landesteilen weitere Rekordwerte erzielt werden. Eine so lange andauernde Hitzewelle sei selbst für australische Verhältnisse ungewöhnlich, sagte Narramore.
Evakuierungen wegen Buschbränden
Gleichzeitig verschärften sich in Victoria mehrere Buschbrände. In den Otway Ranges südwestlich von Melbourne breiteten sich unkontrollierte Feuer nahe Ortschaften wie Carlisle River und Gellibrand aus. Anwohner aus mehr als 1.100 Haushalten wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Flammen könnten sich wegen der hohen Temperaturen, der trockenen Vegetation und warmer Windböen schnell ausbreiten, warnte die Feuerwehr.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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