Feuerwehr kämpft weiter gegen die Flammen 

SDA

26.7.2021 - 10:58

Bäume stehen in Flammen. Hunderte von Menschen in vielen kleinen Städten auf Sardinien wurden aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht. Foto: Alessandro Tocco/LaPresse/AP/dpa
Bäume stehen in Flammen. Hunderte von Menschen in vielen kleinen Städten auf Sardinien wurden aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht. 
Alessandro Tocco/LaPresse/AP/dpa

Im Westen von Sardinien wüten seit Tagen Brände. Im Kampf gegen die Flammen eilen Griechenland und Frankreich zu Hilfe. Der lokale Agrarverband spricht wegen erheblicher Schäden von einer «Katastrophe».

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26.7.2021 - 10:58

Auf der italienischen Insel Sardinien kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen Brände im Westen. In der Provinz Oristano laufe der Einsatz ohne Pause, teilte die Feuerwehr am Montag auf Twitter mit. 60 Einheiten kämpfen demnach auf dem Boden gegen die Flammen. Ausserdem seien fünf Löschflugzeuge im Einsatz.

Griechenland und Frankreich schickten laut italienischer Zivilschutzbehörde je zwei Flieger, um beim Löschen aus der Luft zu unterstützen.

Starke Winde fördern die Ausbreitung

Seit einigen Tagen lodern die Flammen im Westteil der Insel. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, und Tausende Hektar Land verbrannten bislang, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag berichtete. Starke Winde trugen demnach zur Ausbreitung der Flammen bei.

Es sei «schrecklich», berichtete eine Frau aus der Gegend der Deutschen Presse-Agentur. In der Luft rieche es überall verbrannt, Feuer und Qualm seien auch vom Strand aus zu sehen – auch von beliebten Touristenorten aus. Eine Betreiberin von Ferienwohnungen in dem Ort Bosa erzählte, die verbrannte Gegend gleiche einer Hölle. Viele Bauernhöfe seien von den Flammen betroffen.

Weiden und Tiere fallen den Flammen zum Opfer

Der Agrarverband Coldiretti sprach von einer «Katastrophe» und erheblichen Schäden für die Landwirtschaft. Weiden, Wälder und in einigen Fällen auch Tiere seien verloren worden, hiess es.

In der Nacht zum Montag drückte Italiens Regierungschef Mario Draghi den Menschen auf Sardinien seine Solidarität aus. Viele Politiker in Italien zeigten sich auf Twitter entsetzt von den Bildern aus Sardinien.

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