«Families over Billionaires»Finanziert Schweizer Milliardär Wyss US-Protestbewegungen?
ai-scrape
14.3.2025 - 18:12
Hansjörg Wyss ist gegen Trumps Steuerpolitik.
KEYSTONE
Der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss steht im Verdacht, die Organisation «Families over Billionaires» zu finanzieren, was in den USA Diskussionen auslöst. Auch Elon Musk hat sich dazu geäussert.
Der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss wird mit der Finanzierung der Gruppe «Families Over Billionaires» in Verbindung gebracht, die sich gegen Trumps Steuerpolitik richtet.
Die Organisation wird jedoch als Deckname für den Sixteen Thirty Fund angesehen, der mit der Wyss-Stiftung verbunden ist.
Kritiker sehen darin einen Versuch, ausländischen Einfluss auf die US-Politik auszuüben.
Der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss (89) wird mit der Finanzierung einer progressiven Gruppe in den USA in Verbindung gebracht, wie die «New York Post» (NYP) schreibt. Die Gruppe setzt sich für arbeitende Familien ein und kritisiert Trumps Steuerpolitik.
Die Gruppe «Families Over Billionaires» wurde nach Trumps Rückkehr ins Weisse Haus gegründet und lehnt die Verlängerung von Trumps Steuergesetz 2017 ab. Laut der Zeitung wird die Kampagne der Organisation von Hansjörg Wyss unterstützt, einem Schweizer Unternehmer.
Die Organisation gibt an, eine Grassroots-Organisation zu sein, die von Gewerkschaften «sowie von führenden Persönlichkeiten und Befürwortern aus dem ganzen Land» unterstützt wird. Recherchen der «New York Post» zweifeln jedoch daran. Es sieht nämlich so aus, als wäre «Families Over Billionaires» nur ein anderer Name für den Sixteen Thirty Fund.
Der Fonds hat demnach 280 Millionen Dollar vom Berger Action Fonds erhalten, einer Interessengruppe, die mit der gleichnamigen Wyss-Stiftung des Schweizer Milliardärs Hansjörg Wyss zusammenarbeitet, wie frühere Berichte und Offenlegungen der angeschlossenen Gruppen zeigen.
Nur ein Deckname?
Caitlin Sutherland von Americans for Public Trust kritisiert die Organisation scharf. Sie sagt, «Families Over Billionaires» sei nur ein Deckname für den Sixteen Thirty Fund. Sutherland findet es ironisch, dass eine Gruppe, die viel Geld von jemanden aus einem anderen Land bekommen hat, so tut, als würde sie für amerikanische Familien kämpfen. Auch Elon Musk hat sich zum Thema geäussert.
Wyss, der sein Vermögen hauptsächlich durch den Verkauf seines Unternehmens Synthes an Johnson & Johnson erlangte, ist ein bekannter Unterstützer liberaler Anliegen in den USA. Aufgrund seiner Schweizer Staatsbürgerschaft darf er jedoch nicht direkt an politische Kandidaten in den USA spenden. Dennoch soll er dies zwischen 1990 und 2006 getan haben – ohne strafrechtliche Konsequenzen.
Um die Vorschriften zur Verhinderung ausländischer Einflussnahme auf US-Wahlen zu erfüllen, benutzt Wyss offenbar sogenannte «Dark Money»-Gruppen – bestimmte Arten von gemeinnützigen Organisationen, die gesetzlich nicht verpflichtet sind, ihre Spender offenzulegen.
Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.