Erika Vikman feiert den Sieg des UMK-Finales. Foto: Jussi Nukari/Lehtikuva/dpa
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Die finnische Sängerin Erika Vikman hat sich beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in ihrem Land durchgesetzt. Die 31-Jährige tritt mit dem Song «Ich komme» beim ESC im Mai in der Schweiz an. Mit dem doppeldeutigen Titel, der absichtlich auf Deutsch verfasst ist, will Vikman Tabus über weibliche Lust brechen. Ob das beim deutschsprachigen Publikum gut ankommt, bleibt abzuwarten. Leicht künstlerisch verfremdet, klingt der Satz, der als Refrain im Chor vorgetragen wird, eher wie: «Ich komm'! Mäh!»
Keystone-SDA
09.02.2025, 14:49
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Der ESC wird in diesem Jahr zwischen dem 13. und 17. Mai in Basel ausgetragen. Um ins Finale zu gelangen, muss sich Vikman mit ihrem Lied zunächst im zweiten ESC-Halbfinale am 15. Mai durchsetzen.
Vikman war am Samstag die klare Favoritin des Publikumsvotums. Nach dem Sieg bei der finnischen Fernsehshow «Uuden Musiikin Kilpailu» (UMK) zeigte sie sich optimistisch: «Ich werde in der Schweiz Deutsch sprechen, und der Auftritt wird der Hammer», sagte sie. Sie werde Europa als «fabelhafte Finnin» in ihren Bann ziehen, kündigte sie an und fügte augenzwinkernd hinzu: «Und indem ich ein kleines bisschen sündig bin.»
Deutschland ist als einer der grossen ESC-Geldgeber nach den Regeln der Europäischen Rundfunkunion (EBU) automatisch für das Finale am 17. Mai qualifiziert. Insgesamt gilt das für fünf Nationen. Zu den «Big Five» gehören noch Frankreich, Grossbritannien, Italien und Spanien. Auch der letztjährige Gewinner, die Schweiz, ist für das Finale gesetzt.
Für die Ukraine tritt Ziferblat an
Neben Finnland wurde am Wochenende etwa auch in der Ukraine eine Entscheidung über den ESC-Teilnehmer getroffen. Dabei gewann unter zehn Acts die Gruppe Ziferblat mit dem von vielen Stil- und Tempowechseln geprägten Song «Bird of Pray».
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