Der Unglückscar nach dem Unfall am 16. Dezember 2018 auf der Sihlhochstrasse in Zürich. Das Unglück hat ein zweites Todesopfer gefordert. Einer der beiden Chauffeure ist am Montag in einem Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.
Der Autobahnanschluss A3W der Sihlhochstrasse in Zürich: hier verunfallte am 16. Dezember ein Reisecar. Eine Passagierin wurde aus dem Bus in die Sihl geschleudert und starb. Am Montag erlag einer der beiden Chauffeure des Unglückscars seinen Verletzungen im Spital.
Zweites Todesopfer nach Carunfall in Zürich
Der Unglückscar nach dem Unfall am 16. Dezember 2018 auf der Sihlhochstrasse in Zürich. Das Unglück hat ein zweites Todesopfer gefordert. Einer der beiden Chauffeure ist am Montag in einem Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.
Der Autobahnanschluss A3W der Sihlhochstrasse in Zürich: hier verunfallte am 16. Dezember ein Reisecar. Eine Passagierin wurde aus dem Bus in die Sihl geschleudert und starb. Am Montag erlag einer der beiden Chauffeure des Unglückscars seinen Verletzungen im Spital.
Ein 64-jähriger Italiener muss sich am heutigen Freitag wegen fahrlässiger Tötung vor dem Zürcher Obergericht verantworten. Er soll Schuld sein am Tod zweier Menschen beim Busunglück auf der Sihlhochstrasse im Dezember 2018.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Ein Flixbus-Fahrer muss sich am heutigen Freitag wegen fahrlässiger Tötung vor dem Zürcher Obergericht verantworten.
- Der Beschuldigte sass am Steuer des Reisecars, dessen Fahrt nach Zürich am 16. Dezember 2018 gegen 4 Uhr mit einem schweren Unfall endete.
- Bei dem Unfall starben zwei Personen, über 40 wurden verletzt, drei davon schwer.
- Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Mann im Mai 2024 wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Freiheitsstrafe.
- Dagegen erhob der Italiener Berufung.
Der Beschuldigte sass am Steuer des Reisecars, dessen Fahrt nach Zürich am 16. Dezember 2018 gegen 4 Uhr mit einem schweren Unfall endete. Der Chauffeur krachte mit dem Bus in die Betonmauer am Ende des Autobahnstummels der A3. Bei dem Unfall starben zwei Personen, über 40 wurden verletzt, drei davon schwer.
Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Mann im Mai 2024 wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten, wie von der Staatsanwaltschaft beantragt. Dagegen erhob der Italiener Berufung.
Laut dem Urteil des Bezirksgerichts war der Chauffeur bei schlechten Strassen- und Sichtverhältnissen viel zu schnell unterwegs und begann erst kurz vor dem Aufprall zu bremsen.
Passagierin ertrank in Sihl
Bei dem Unfall wurde ein zweiter Chauffeur, der auf dem Beifahrersitz mitfuhr, eingeklemmt. Er starb später an den Folgen seiner Verletzungen im Spital. Eine 37-jährige Frau, die ebenfalls im Bus mitfuhr, fiel in die Sihl und ertrank.
Die Verteidigerin des Chauffeurs führte in der Verhandlung vor dem Bezirksgericht aus, dass dieser nicht für den Tod der beiden Menschen sowie die Verletzungen dutzender Passagiere verantwortlich gemacht werden könne. So sei beispielsweise unklar, wie die ertrunkene Frau in die Sihl geraten sei. Sie könne auch «nach dem Aussteigen von der Sihlhochbrücke gefallen» sein.
Die Schuld sah die Verteidigerin vielmehr bei den Behörden. Die Stelle auf der A3 sei extrem gefährlich. Erst nach dem Unfall wurden Betonelemente vor das Autobahn-Ende gestellt. Dies, obwohl dort bereits einige Jahre zuvor ein Lastwagen in die Sihl gefallen war.
Schwerer Busunfall: Drei der vier Todesopfer identifiziert
Leipzig/Wiedemar, 28.03.24: Nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig hat die Polizei Informationen zur Identität der Todesopfer veröffentlicht. Demnach handelt es sich bei den vier Getöteten um Frauen.
Bei dem Unfall starben eine 47-jährige Polin, eine 20-jährige Indonesierin mit Wohnsitz in Berlin sowie eine 19-Jährige aus Bayern.
Die Identität der vierten Frau konnte bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt werden.
Der Doppelstock-Flixbus mit 54 Menschen an Bord, inklusive der beiden Fahrer, war am Mittwochmorgen von der Fahrbahn abgekommen, in den Grünstreifen gerast und auf die Seite gekippt.
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen gegen den Busfahrer aufgenommen. Der Vorwurf gegen den 62-Jährigen lautet auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung.
29.03.2024