AstrophysikForscher zweifeln an bisherigen Annahmen über Neptun und Uranus
SDA
10.12.2025 - 12:11
Der Blick in den Sternenhimmel begeistert Viele. Noch gibt es aber viele Fragen über das Weltall, die nicht geklärt sind. (Archivbild)
Keystone
Die beiden Planeten Uranus und Neptun könnten deutlich mehr Gestein in ihrem Inneren verbergen als bisher angenommen. Diese neue Entdeckung eines Zürcher Forschungsteams stellt jahrzehntelange Theorien infrage.
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10.12.2025, 12:11
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Die beiden «Eisriesen» unseres Sonnensystems könnten sich damit als «Gesteinsriesen» entpuppen, wie die Universität Zürich (UZH) am Mittwoch mitteilte.
Die acht Planeten unseres Sonnensystems werden in der Regel anhand ihrer Zusammensetzung in drei Kategorien unterteilt: In der Nähe der Sonne befinden sich die vier «Gesteinsplaneten» Merkur, Venus, Erde und Mars, gefolgt von den beiden «Gasriesen» Jupiter und Saturn und schliesslich den beiden «Eisriesen» Uranus und Neptun.
Die neue Studie stellt diese klassische Einteilung jedoch auf den Kopf. Diese Entdeckung basiert auf einem neu entwickelten Modell, das von den Forschenden der Universität Zürich erstellt wurde, um die inneren Strukturen der beiden Planeten genauer zu untersuchen.
Dank des neuen Modells fand das UZH-Team heraus, dass die mögliche Zusammensetzung im Inneren der «Eisriesen» unseres Sonnensystems keineswegs auf Eis beschränkt ist. «Das hatten wir vor fast 15 Jahren erstmals vermutet, nun verfügen wir endlich über den rechnerischen Beleg», sagte die UZH-Professorin Ravit Helled laut der Mitteilung.
Gasriesen oder Eisriesen?
Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse bleibt den Forschenden zufolge eine gewisse Unsicherheit. Physikerinnen und Physiker verstehen demnach noch immer kaum, wie sich Materialien unter den Druck- und Temperaturbedingungen im Inneren eines Planeten verhalten. Dies könnte die Ergebnisse beeinflussen.
«Sowohl Uranus als auch Neptun könnten je nach Modellannahmen Gesteinsriesen oder Eisriesen sein. Die derzeitigen Daten reichen jedoch nicht aus, um die beiden Varianten zu unterscheiden. Dazu bräuchte es wohl gezielte Missionen zu Uranus und Neptun», so Helled.
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