Angekettet und missbraucht Frau flieht nach drei Horror-Monaten aus Folterkeller

Andreas Fischer

24.2.2025

Die Polizei in Tschechien hat einen Mann verhaftet, der eine Frau drei Monate lang eingesperrt und missbraucht hat.
Die Polizei in Tschechien hat einen Mann verhaftet, der eine Frau drei Monate lang eingesperrt und missbraucht hat.
IMAGO/CTK Photo

In Tschechien gibt ein Verbrechen zu reden: Eine junge Frau wurde monatelang in einem Kellerloch gefangen gehalten und gefoltert. Dann gelang ihr die Flucht.

Andreas Fischer

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  • Es ist eine schlimme Tat: Monatelang kettet ein Mann eine junge Frau in einem Keller fest. Er quält und vergewaltigt sie und lässt sie fast verhungern.
  • Der Frau gelang nach drei Monaten die Flucht: Nachbarn halfen der verstörten und völlig abgemagerten Frau.
  • Der Tatverdächtige wurde bereits wegen einer ähnlichen Tat verurteilt, er war auf Bewährung auf freiem Fuss, weil das Gericht ihn als vorbildlichen Bürger einschätzte.

Sie durchlitt drei Monate lang Qualen, dann konnte sie ihrem Peiniger entkommen: Eine Frau in Tschechien wurde in einem Folterkeller gefangen gehalten. Der Tatverdächtige, ein 40-jähriger LKW-Fahrer, hatte sie dort angekettet, geschlagen und immer wieder vergewaltigt.

Der Frau gelang laut einem Bericht des tschechischen Nachrichtenportals «iDNES» in der vergangenen Woche die Flucht, nachdem sie seit November gefangen gehalten worden war. Tatort war demnach ein verwahrlostes Haus in einem kleinen Dorf, 60 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt.

«Er hat sie nackt ausgezogen, angekettet, geschlagen, vergewaltigt und ihr andere verrückte Dinge angetan», berichtet eine Nachbarin, bei der die misshandelte Frau mitten in der Nacht um Hilfe rief. Das Opfer hatte sich befreien können, als ihr Peiniger nicht zu Hause war.

Der «gesellige» Verdächtige ist Wiederholungstäter

«Sie war nur noch Haut und Knochen und trug eine schwere Eisenkette mit einem Schloss um den Hals», berichtet die Zeugin. Der Tatverdächtige habe ihr nur selten etwas zu essen und trinken gegeben. Manchmal hätte er ihr etwas Brot und Wasser in einer Schüssel vorgesetzt: «wie bei einem Hund».

Der Tatverdächtige, der laut Nachbarn als geselliger Typ gilt, befindet sich in Polizeigewahrsam. Es soll sich dabei um einen Wiederholungstäter handeln. Bereits 2021 habe er eine ähnliche Tat begangen. Damals habe er in einem anderen Haus eine 22-Jährige eingesperrt, ihr eine Hundekopfmaske aufgesetzt, sie an allen vier Gliedmassen aufgehängt und ihr Stromschläge versetzt.

Ein Berufungsgericht hatte das Strafmass für den Mann nachträglich reduziert und es zur Bewährung ausgesetzt. Begründung: Er sei ein vorbildlicher Bürger.

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