Frau missachtet Rat zur Abtreibung – Kind kommt gesund zur Welt

22.11.2018 - 15:25, jfk

Jonathan, Jordan und Jay Squires (v.l.n.r.) – die Familie aus dem nordostenglischen Middlesbrough sähe anders aus, wenn sie die Empfehlung der Ärzte befolgt hätte.
Bild: Dukas
Routinemässig lässt die werdende Mutter in der 12. Schwangerschaftswoche eine Ultraschalluntersuchung vornehmen.
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Die Ärzte entdecken im Nackenbereich des Fötus eine Ansammlung von Flüssigkeit und leiten daraus einen verlässlichen Hinweis auf das Down-Syndrom ab – ein Gendefekt, der geistige Behinderung und körperliche Fehlbildungen verursacht.
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Die Empfehlung der Ärzte, umgehend eine Abtreibung vorzunehmen, brüskiert die Schwangere. Sie entscheidet sich dafür, das Kind auszutragen.
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Durch einen Notkaiserschnitt wird das Baby zur Welt gebracht – kerngesund und ohne Behinderung.
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Der kleine Jay wird im Februar Februar zwei Jahre alt und war seiner Mutter zufolge noch nicht einen Tag krank.
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Die Mutter ist überglücklich, den ärztlichen Rat nicht befolgt zu haben: «Wir hätten ein gesundes Baby verloren, wenn wir anders entschieden hätten.»
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Jordan Squires gibt dafür werdenden Müttern die Empfehlung, nach einer solchen Diagnose und vor der Entscheidung zur Abtreibung im Zweifelsfall eine Zweitmeinung einzuholen.
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Bei der Untersuchung in der 12. Schwangerschaftswoche wird einer werdenden Mutter mitgeteilt, dass ihr Kind höchstwahrscheinlich mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Die Ärzte empfehlen eine Abtreibung noch am selben Tag. Damit wecken sie den Zorn der jungen Engländerin.

Routinemässig findet sich die 22-jährige Jordan Squires aus Middlesborough im dritten Monat mit ihrem Mann Jonathan (30) zur Ultraschalluntersuchung ein. Anhand der Aufnahme diagnostizieren die Ärzte eine Ansammlung von Flüssigkeit im Nackenbereich des Fötus und leiten daraus einen verlässlichen Hinweis auf das Down-Syndrom ab – ein Gendefekt, der geistige Behinderung und körperliche Fehlbildungen verursacht.

Wie Squires der Daily Mail berichtet, wurde ihr angeboten, noch am selben Tag eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Andere Optionen oder eine weitergehende Beratung mit mehr Bedenkzeit kamen demnach überhaupt nicht zur Sprache. Die werdenden Eltern sind wütend angesichts der aus ihrer Sicht einseitigen Empfehlung. Sie sind entschlossen, das Kind zur Welt zu bringen und ihm jedwede Liebe zu schenken. Eine Untersuchung des Fruchtwassers, die Gewissheit bringen würde, aber wegen des Nadeleinstichs Risiken birgt, lehnen sie ab.

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Squires trägt ihr Baby den Rest der Schwangerschaft aus, doch die Wehen führen nicht zur Niederkunft. Schliesslich wird das Kind per Notkaiserschnitt entbunden – ein 4100 Gramm schwerer Bub, der zur Überraschung aller kerngesund ist. Jay wird im Februar zwei Jahre alt und war seiner Mutter zufolge noch nicht einen Tag krank. Diese zeigt sich gegenüber der «Daily Mail» überglücklich, den ärztlichen Rat nicht befolgt zu haben: «Wir hätten ein gesundes Baby verloren, wenn wir anders entschieden hätten.»

Bei aller Erleichterung ärgert sich die junge Mutter über die Ärzte, die ihrer Meinung nach die Diagnose voreilig trafen und sie zum Schwangerschaftsabbruch drängten: «Wir spürten so viel Druck, die Abtreibung vorzunehmen. Es wurde uns keine Beratung und Unterstützung angeboten, sollten wir uns anders entscheiden.» Dafür gibt sie selbst werdenden Müttern die Empfehlung, vor einer solchen Entscheidung im Zweifel eine Zweitmeinung einzuholen.

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